Garsten ist eine Marktgemeinde in
Oberösterreich im
Bezirk Steyr-Land im
Traunviertel mit 6.506 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Steyr.
Geografie
Garsten liegt auf 298 m Höhe im Traunviertel am Rande der Eisenstadt Steyr. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 11,4 km, von West nach Ost 10,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 53,3 km². 39, % der Fläche sind bewaldet, 51,4% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Ortsteile der Gemeinde sind Garsten Nord, Kraxental, Lahrndorf, Mühlbach, Mühlbachgraben, Oberdambach, Pergern, Pesendorf, Rosenegg, Saaß, Sand, Sarning, Schwaming, Sonnberg, Tinsting, Unterdambach.
Wappen
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:
Gespalten von Blau und Rot; rechts ein silberner, aufgerichteter, rot gewaffneter und gehörnter, feuerspeiender Panther; links ein silberner Balken. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß
http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xbcr/ooe/Wappen41506.jpg
Geschichte
Erstmals wird Garsten in den Aufzeichnungen der "Mistelbacher Synode" 985 urkundlich erwähnt. Für die politische und kulturelle Entwicklung maßgebend war das
Stift Garsten (1107-1787), ein Kloster des
Benediktinerordens mit dem berühmten Abt und Heiligen
Berthold von Garsten.
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der
Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem
Anschluss Österreichs an das
Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. 1958 wurde die Gemeinde zum Markt erhoben.
Politik
Bürgermeister ist Franz Steininger von der ÖVP.
Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 6.071 Einwohner, 2001 dann 6.506 Einwohner.
Ort in Oberösterreich
Garsten