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Die Galactose (fachsprachliche Schreibung), auch Galaktose (traditionelle Schreibung nach griechisch γαλακτόζη, von γάλακτος, [tou gálaktos, „aus der Milch“) oder der Schleimzucker, gehört zu den Monosacchariden (Einfachzucker).

Galaktose kommt in verschiedenen Schleimhäuten vor, daher der deutsche Name, und hat eine heilende, beruhigende Wirkung. Sie ist entzündungshemmend.

Chemische Struktur


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Galactose ist eine Hexose und hat wie alle Hexosen die Summenformel C6H12O6. Sie ist stereoisomer zur Glucose und gehört zur Untergruppe der Aldohexosen.

spezifische Drehwerte:

α-D-Galactopyranose (=Sechsring): *20°/D=+150,7°

β-D-Galactopyranose: *20°/D=+52,8°

Galactose zeigt Mutarotation. Drehwert der wässrigen Lösung: *20°/D=+80,2°

Vorkommen


Galactose tritt neben der monosacchariden Form auch als Baustein in Di-, Oligo- und Polysacchariden (Lactose, Raffinose) und anderen biochemischen Stoffen auf.

Als ein Bestandteil der Muttermilch ist sie wichtiger Energieträger für Säuglinge. Die Galaktose wird im Dünndarm resorbiert und in der Leber entweder durch das Enzym Galaktokinase abgebaut, oder durch Uridindiphosphatglucose in Glykogen eingebaut.

Erkrankung


Eine Erbkrankheit bei der die Betroffenen Galactose aufgrund eines Enzymdefekts überhaupt nicht verwerten können wird Galaktosämie genannt. Sie kommt sofort nach der Geburt zum Tragen.

Kohlenhydrat

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