République Gabonaise
Gabunische Republik
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| Wahlspruch: Union, Travail, Justice
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frz., „Einigkeit, Arbeit, Gerechtigkeit“)
| Amtssprache | Französisch
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| Hauptstadt | Libreville
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| Staatsform | Präsidiale Republik
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| Staatsoberhaupt | Präsident El Hadj Omar (Albert-Bernard) Bongo (seit 1967)
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| Premierminister | Jean Eyeghe Ndong (seit 2006)
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| Fläche | 267.667 km²
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| Einwohnerzahl | 1.355.246 (Stand Juli 2004)
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| Bevölkerungsdichte | 5 Einwohner pro km²
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| BIP/Einwohner | 4.675 *] (2004)
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| Unabhängigkeit | 17. August 1960
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| Währung | CFA-Franc
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| Zeitzone | UTC +1h bzw. MEZ
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| Nationalhymne | La Concorde
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| Nationalfeiertag | 17.08.
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| Kfz-Kennzeichen | G
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| Internet-TLD | .ga
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| Vorwahl | +241
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| Gabun-Pos.png
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| Gabun-karte-politisch.png
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Gabun (
frz.: Le Gabon) liegt in
Zentralafrika. Es grenzt an
Kamerun,
Äquatorialguinea und die
Republik Kongo, sowie an den
Golf von Guinea. Gabun liegt bei 1° 00' Süd und 11° 45' Ost. Der
Äquator verläuft durch das Land. Nationalfeiertag ist der
17. August.
Geographie
Gabun liegt an der westlichen
Atlantikküste Zentralafrikas, von wo es sich in östliche Richtung bis kurz vor das
Kongobecken erstreckt. Seine
Küstenlänge beträgt 885 km. Das westliche Küstentiefland steigt nach etwa 200 Kilometern stufenförmig bis zur
Niederguineaschwelle im Osten an.
Größter Fluss des Landes ist der Ogooué, der sich mit seinen zahlreichen Nebenflüssen tief in die Geländekontur des Hochlands eingeschnitten hat. Höchster Berg des Landes und gleichzeitig der Niederguineaschwelle ist mit seinen 1.575 m der Mont Iboundji im Massif du Chaillu.
In Gabun gab es den bisher einzigen bekannten natürlichen Kernreaktor, den Naturreaktor Oklo.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Libreville 578.156 Einwohner, Port-Gentil 109.163 Einwohner, Masuku 42.967 Einwohner, Oyem 30.870 Einwohner und Moanda 30.151 Einwohner.
Siehe auch: Liste der Städte in Gabun
Bevölkerung
Ethnische Gruppen
Die Mehrheit der Bevölkerung sind Angehörige von
Bantu-Völkern (35,5% Mpongwe, 15% Mbete, 14% Punu und 11,5%
Fang). Des Weiteren leben zu 1,5%
Pygmäen sowie ungefähr 60.000
Franzosen, zumeist in den Städten, in Gabun.
Religion
Etwa 65% der Einwohner sind
Christen (ca. 60%
Katholiken, 5% verschiedene
protestantische Kirchen). Die übrige Bevölkerung hängt
Volksreligionen, vor allem dem
Bwiti, an. Eine kleine Minderheit mit 5% bekennt sich zum
Islam, seit 1998 Tendenz steigend.
Geschichte
Während des 15. Jahrhunderts wurde auf dem Gebiet des heutigen Gabun der
Bantu-Staat
Loango gegründet. Nach der Besiedlung des Gebietes erlangen die französischen Siedler
1839 eine erste Hoheit über das Gebiet.
1854 wird Gabun mit Gorée und anderen französischen Siedlungen vereinigt, Gorée wird 1858 in den Senegal wiedereingegliedert.
1888 wird Gabun Teil des französischen Kongo und 1910 als selbständiger Teil von Französisch-Equatorialafrika wiederausgegliedert. Als sich Französisch-Equatorialafrika
1958 auflöst, erlangt Gabun als Gabunesische Republik die Autonomie. Am
17. August 1960 erlangt Gabun die Unabhängigkeit von
Frankreich.
Die Gründung der
Parti Démocratique Gabonais (PDG) erfolgt am 12. März
1968.
Seit der Unabhängigkeit 1960 durch
autokratische Präsidenten regiert, führte Gabun in den
1990er Jahren ein
Mehrparteiensystem ein und verabschiedete eine neue
Verfassung, welche eine Reform der Regierungsorganisationen und transparentere Wahlen ermöglichte.
Die relativ kleine Bevölkerung, die enormen Rohstoffvorkommen und die beträchtliche Hilfe des Auslands machten Gabun zu einem der wenigen florierenden Staaten Afrikas.
Lambaréné in Gabun beherbergt das von Albert Schweitzer begründete und bis zu dessen Tod 1965 von diesem geleitete Urwaldkrankenhaus.
Wirtschaft
Gabun ist einer der rohstoffreichsten Staaten Afrikas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern
Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 80 % seiner
Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden
Mangan,
Uran und
Gold gefördert.
Weiterhin gehört Gabun zu den größten Tropenholz-Exportländern Afrikas - ca. 80 % der Landesfläche sind von tropischem Regenwald bedeckt. Ferner werden für den Export Kaffee, Kakao, Gummi, Palmöl und Zucker angebaut. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf, kann diesen jedoch nicht vollständig decken. Die wichtigsten Handelspartner sind die USA und Frankreich.
Das Bruttosozialprodukt beträgt 3.760 Euro je Einwohner. Gabun ist somit eines der reichsten Länder Schwarzafrikas. Dennoch herrscht eine hohe Staatsverschuldung, die Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds über ein Strukturanpassungsprogramm notwendig erscheinen ließen.
Verwaltung
Gabon provinces numbered.png
Der Staat gliedert sich in neun
Provinzen:
Weblinks
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