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Gabor-Steiner-1897.jpg Gabor Steiner (* 28. Mai 1858 in Temeswar, Österreich-Ungarn, heute Timişoara, Rumänien; † 9. September 1944 in Beverly Hills) war ein österreichischer Theaterdirektor.

Steiner wurde als Sohn des Schauspielers und Theaterdirektors Maximilian Steiner geboren. Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde er Direktor des Hanswursttheaters in der Wiener Rotunde. 1887 heiratete er die Tänzerin Mizzi Hollmann.

Ab 1894 pachtete er von der englischen The Assets Realisation Co. den ehemaligen Kaisergarten am Beginn des Wiener Praters und ließ dort mit Hilfe des Architekten Oskar Marmorek und des Malers Ferdinand Moser nach dem Vorbild von Venice in London den Vergnügungspark Venedig in Wien errichten, der 1895 eröffnet wurde. Außerdem eröffnete er (erfolglos) ein Kino und ein Automatenbuffet. Die Errichtung des Riesenrades war ihm ein besonderes Anliegen, mit dessen Besitzer Eduard Steiner war er allerdings nicht verwandt. 1897 wurde er Leiter von Danzers Orpheum, für das er sowohl eine Konzession als Theater als auch Varieté erwirken konnte. Von 1909 bis 1912 war er Direktor des Etablissement Ronacher. 1938 verlor Steiner durch "Arisierung" das ehemalige Kaisergartengelände und musste zu seinem Sohn, dem Komponisten Max Steiner, in die USA fliehen. 1944 starb er in Beverly Hills, wo er auf dem Waldfriedhof begraben liegt. Mann | Österreicher | Geboren 1858 | Gestorben 1944

 

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