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Die Gabel ist am Fahrrad als Halterung zur Aufnahme des Vorderrades bestimmt. Mittels des Lenkkopflagers ist sie drehbar am Rahmen befestigt mit einer Neigung ihrer Achse nach vorn von 15–20 Grad.
Vorteile von Starrgabeln gegenüber Federgabeln sind geringeres Gewicht, Verschleißfreiheit, Wartungsfreiheit und geringere Kosten. An Rennrädern werden aufgrund des Gewichtsvorteils fast ausschließlich Starrgabeln montiert.
Stahl ist der klassische Werkstoff für Starrgabeln und Standard an allen älteren Fahrrädern bis hin zu frühen Mountainbikes. In den 90er Jahren wurden die Stahlgabeln mehr und mehr von leichteren Aluminiumgabeln verdrängt.
Carbongabeln sind die neueste Entwicklung der Starrgabeln und noch leichter als Alugabeln, allerdings auch empfindlicher, vor allem im Schaftbereich. An sogenannten Vollcarbongabeln - bei denen sowohl Gabelscheiden als auch Gabelschaft aus Carbon bestehen - muss der Vorbau immer mit einem Drehmomentschlüssel festgezogen werden. Ist dort einmal das maximale Anzugsmoment überschritten, kann der Gabelschaft gebrochen sein. Diese Gabel ist dann nicht mehr fahrsicher und darf nicht mehr gefahren werden.
Die meisten Starrgabeln sind unten leicht nach vorn gebogen, so dass sie in Verbindung mit der Elastizität des Werkstoffs beim Überfahren von Fahrbahnunebenheiten eine gewisse Federung bieten. Da Aluminium unter solchen dynamischen Biegebelastungen zur Rissbildung neigt, sind die meisten Aluminiumgabeln deutlich steifer als Stahlgabeln ausgelegt.
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"Gabel (Fahrrad)".
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