GDDR („Graphics Double Data Rate“) ist ein für Grafikkarten ausgelegter DDR-Arbeitsspeicher. GDDR ist nicht identisch mit DDR; Unterschiede bestehen u.a. in den Zugriffszeiten sowie Taktfrequenzen.
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Folgende Typen von GDDR wurden oder werden entwickelt:
GDDR1
Spannung
VDD,
VDDQ bei 2.5
V, 2.5V; Taktraten von 183
MHz bis 500Mhz bei Read-Latenzen von 3, 4 und 5
ns.
Maximaler Datendurchsatz von 16GB/s bei 128-Bit Anbindung. Zweifach-Prefetch wie bei (PC)-DDR.
GDDR2
Spannung VDD,VDDQ bei 2.5V, 1.8V; Taktraten von 400MHz bis 500Mhz bei Read-Latenzen von 5, 6 und 7 ns.
Maximaler Datendurchsatz von 32GB/s bei 256-Bit Anbindung. Unpopulärer Zwischenschritt in der Entwicklung von GDDR.
GDDR3
Spannung VDD,VDDQ bei 1.8V, 1.8V; Taktraten von 500MHz bis 800Mhz bei Read-Latenzen von 5 bis 9 ns.
Maximaler Datendurchsatz von 51.2GB/s bei 256-Bit Anbindung. Es werden 4 Bits Daten pro Pin in zwei Taktzyklen übertragen.
D. h. vierfach-Prefetch wie bei (PC)-DDR2.
GDDR3 wurde von
ATI entworfen und kam zum ersten Mal bei der
nVidia GeForce FX 5700 Ultra und danach bei der GeForce 6800 Ultra zum Einsatz. Bei ATI wurde der Speicher zum ersten Mal bei der
Radeon X800 verbaut. Weitere bekannte Produkte bei denen GDDR3 Verwendung findet sind
Sonys
Playstation 3 (256 MB für die Grafikkarte) und
Microsofts
Xbox 360 (512 MB werden von CPU und GPU gleichzeitig genutzt).
GDDR4
Start der Serienproduktion bei
Samsung am 05.07.2006 erfolgt. Testmuster von
Hynix sind verfügbar; voraussichtliche Taktfrequenzen bis zu 1,45 GHz möglich.
Maximaler Datendurchsatz von bis zu 92,8 GB/s bei 256-Bit Anbindung. Achtfach-Prefetch wie bei (PC)-DDR3.
Speicherbaustein
GDDR3