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PowerPC G4 ist die Bezeichnung für die RISC-Prozessoren PowerPC 74xx von Motorola.

Der Name G4 spielt auf die "vierte Generation" von PowerPC-Chips an, die von Motorola gefertigt wurden. Das Design der Prozessoren wurde in enger Abstimmung zwischen Apple, IBM und Motorola entworfen, IBM blieb der Entwicklung jedoch fern. Mit ein Grund dafür waren unterschiedliche Ansichten, wie die SIMD-Einheit "AltiVec" in den Chip integriert werden sollte.

Die G4-Prozessoren werden vor allem von dem amerikanischen Computerhersteller Apple in den Modellreihen Power Macintosh, Powerbook, u.A. verbaut. G4 ist deshalb auch die umgangssprachliche Bezeichnung für das Modell Power Macintosh G4 in verschiedenen Variationen.

Der Nachfolger der G4-Reihe sind die im Gegenzug nur von IBM entwickelten und produzierten G5-Prozessoren, Motorola selbst hat die Reihe bisher noch nicht weiterentwickelt.

Technik


G4-Prozessoren enthalten eine 128-Bit-Vektoreinheit (SIMD-Verfahren) mit dem Namen AltiVec. Diese Einheit ist vergleichbar mit der SSE-Technologie der IA32-Prozessoren. Damit können bis zu vier Gleitkommazahlen gleichzeitig verarbeitet werden, oder aber bis zu 16 Bytes. Es wurde auch die Mehrprozessorfähigkeit verbessert. Die Mitglieder Vorgänger -Modellreihe G3 sind zwar fähig, mehrere Prozessoren zu koppeln, allerdings mit starken Leistungseinschränkungen. Für G4 wurde deshalb eine schnelle Chip-zu-Chip-Verbindung mit in die Architektur aufgenommen. Der Prozessor soll 33 Millionen Transistoren haben.

Prozessoren der Reihe


Siehe auch


Mikroprozessor | Apple

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