Günther Anders (* 12. Juli 1902 als Günther Stern in Breslau, heute Wrocław, Polen; † 17. Dezember 1992 in Wien) war ein bedeutender deutschsprachiger Sozialphilosoph und Essayist des 20. Jahrhunderts.
Anders stellte sich konsequent den neuen technischen und ethischen Herausforderungen der Gegenwart, besonders des Nachkriegszeitalters. Der Pionier der Technologie- und Medienphilosophie und Pazifist war Mitbegründer und führende Persönlichkeit der Antiatombewegung. Sein noch heute aktuelles, durchgehendes Hauptthema war die "Zerstörung der Humanität". Auch als Erzähler und Lyriker trat er hervor, wofür er in den USA ungleich bekannter ist denn als kritischer Philosoph.
Über seine Schwester Hilde war Günther Anders der Schwager des deutsch-jüdischen Philosophen, Philologen und Übersetzers Rudolf Schottlaender.
Er studierte Philosophie bei Martin Heidegger und Edmund Husserl, und promovierte als 21-jähriger bei Husserl 1923 an der Universität Freiburg über Phänomenologie. Danach lebte er einige Jahre von philosophisch-essayistischen Vorträgen, journalistischer und belletristischer Arbeit für Fachzeitschriften, Radio und Zeitungen von Paris bis Berlin. Beim hauptstädtischen damaligen "Börsen-Courier" schrieb er besonders nach seiner Eheschließung mit Hannah Arendt, mit der er von 1929-1937 verheiratet war, derart viel, dass der Feuilletonchef fand, sie könnten nicht die Hälfte der Artikel unter seinem Namen bringen. Das war die Geburt des Künstlernamens "Günther Anders".
Zugleich arbeitete er an einer systematischen philosophischen Anthropologie sowie an Themen der Natur- und Kunstphilosophie. Stern versuchte Zugang zu einer akademischen Laufbahn in der Philosophie zu finden. Es gelang ihm, in Frankfurt bei Adorno, Horkheimer und Tillich Interesse für eine Habilitation zur Philosophie der Musik zu begründen. 1979 im Gespräch mit Mathias Greffrath berichtete er, dass er von den Wissenschaftlern vertröstet worden sei, ein, zwei Jahre später, wenn die Nazis abgewirtschaftet hätten, die akademischen Prozeduren in Ruhe vorzunehmen.
Als Jude im 'Dritten Reich' verfolgt, emigrierte er noch im März 1933 nach Paris. Die Machtergreifung Hitlers und die Meldung über die Einrichtung von Konzentrationslagern schildert Anders als die zweite große Zäsur seines Lebens, die ihn erbitterte und zum ausgeprägt politischen Intellektuellen und Schriftsteller machte.
Während er in den drei Pariser Exiljahren an dem aus Geschichten komponierten Roman "Die molussische Katakombe" über die Wirkmechanismen des Nationalsozialismus schrieb, verfasste Hannah Arendt eines ihrer Hauptwerke "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft". Das einzige deutschsprachige Verlagshaus in Paris, von Parteimarxisten geleitet, lehnte eine Publikation ab, da es nicht "linientreu" sei. Auch die im Frühjahr 1933 entstandene Novelle "Learsi" über die Außenseitersituation der jüdischen Menschen wurde nicht verlegt. Allein der Vortragstext "Pathologie de la liberté" erschien 1936 in der Fachzeitschrift "Recherches Philosophiques". Jean-Paul Sartre hat diesem Text Einfluss auf die Entstehung seines Existenzialismus eingeräumt.
Unter den wirtschaftlich wie menschlich schweren Bedingungen des gemeinsamen Quartier Latin-Lebens zerbrach schließlich die Ehe (Scheidung 1937). In Erwartung eines heraufziehenden neuen Weltkrieges emigrierte Günther Anders 1936 weiter nach New York. Anders' Vater William Stern, der eine Professur in North Carolina bekommen hatte, half ihm in der ersten Zeit. Er bekam Schwierigkeiten mit der US-Bürokratie, die ihn, der nie Marxist gewesen war, bereits vor der McCarthy-Zeit als Linken verdächtigte. Die Einbürgerungspapiere erhielt er erst nach vielen Jahren. Vielerlei Gelegenheitsarbeiten prägten die folgenden elf Jahre im transatlantischen Exil. Außer seiner ehemaligen Frau Hannah Arendt und Herbert Marcuse, so berichtet er 1979, seien alle deutschsprachigen prominenten Emigranten nicht zur englischen Sprache gewechselt, hätten vielmehr weiter deutsche Literatur verfasst, die in den USA nicht veröffentlich wurde. Die deutsche Sprache sei in 14 Exiljahren sein eigentliches Zuhause gewesen.
Günther Anders war Hauslehrer bei Irving Berlin, versuchte sich mehrfach erfolglos als Drehbuchautor für Hollywood, war in einem Museum angestellt und arbeitete zeitweise in Fabriken in Los Angeles. Über seine lebendigen, genauen Schilderungen in den Tagebüchern hinaus hat er die dort gemachten Erfahrungen in seinem Hauptwerk "Die Antiquiertheit des Menschen" fruchtbar gemacht. Um einen Job beim damaligen "Office for War Information" (OWI) anzutreten, kehrte er aus Kalifornien nach New York zurück. Diese Regierungsstelle stellte in vielen Sprachen jene Informationen und Propagandasendungen her, die in den von den Nazis besetzten Ländern Europas per Rundfunk verbreitet wurden. Nach mehreren Monaten warf der unbeugsam gewissenhafte Philosoph den Bettel mit der Begründung hin, er sei nicht vor dem Faschismus geflohen, "um nun amerikanische faschistische Broschüren für Deutschland herzustellen" (nach Greffrath 1979). Zu guter Letzt bekam Anders doch noch eine akademische Anstellung als Dozent ("Lecturer").
Seine Vorlesungen an der New Yorker "New School for Social Research" handelten von Kunstphilosophie. Seine Vortrags- und Seminarreihe umfasste Interpretationen zu Rembrandts Gemälde "Segen Jakobs" ebenso wie Analysen von Liedern Franz Schuberts. Sie galt zugleich als sensationell wie auch als suspekt. In der extrem arbeitsteiligen US-Tradition war diese europäische Art breiter Allgemeinbildung nicht üblich. Für die Studenten, die ständig mit einer Fülle von Zwischenprüfungen zu kämpfen hatten, machte es die Breite des Stoffgebiets unerwünscht schwieriger. Auch eine Störung der studentischen Spontaneität durch den damals üblichen Breitbandgebrauch der psychoanalytischen Redeweisen (Rede vom Ödipus-Komplex als Schlüssel für Alles und Jedes) vermerkt Günther Anders. Über seine ergiebigen Beobachtungen an der studentischen US-Jugend der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts schreibt er ein scharfsinniges Buch "Lieben heute", veröffentlicht unter dem Titel "Lieben gestern" auf Deutsch erstmals 1986 publiziert.
Der 6. August 1945, der Tag des Abwurfs der Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima, markiert den dritten Wendepunkt im Leben des Günther Stern-Anders, den "Tag Null einer neuen Zeitrechnung" (original zitiert nach Greffrath 1979). Er sagt, er habe als Schriftsteller jahrelang nicht darauf reagieren können, weil seine Seele, sein Vorstellungsvermögen, sogar sein Körper "streikte". Denn rein intellektuell verstanden hatte er sehr wohl, da ihm ein Kernphysiker den potentiellen Sachverhalt bestätigt hatte, dass nun eine Möglichkeit in der Welt sei, das gesamte Leben auf der Erde schlicht auszulöschen. Erst nachdem er im Jahr 1950 dauerhaft nach Europa zurückgekehrt war,gelang ihm eine Darstellung des Ereignisses. Es wurde daraus das Kapitel "Über die Ursachen unserer Apokalypseblindheit" in "Die Antiquiertheit des Menschen", Band I. Dieser Ausgangspunkt bestimmte die weiteren viereinhalb Jahrzenhnte seines Schaffens.
Günther Anders lebte ab 1950 dauerhaft in Wien und wurde "naturalisierter" österreichischer Staatsbürger. Weder das Deutschland Adenauers noch Ulbrichts DDR gefielen ihm als Lebensumfeld. Die ihm von Ernst Bloch angetragene Professur für Philosophie in Halle (Saale) in der DDR schlug er aus, da er schon seit Freiburger Tagen "unter Allergie gegen stereotype philosophische Schulausdrücke litt, dort gar nicht meinen Mund würde aufmachen können" (Greffrath 1979). Er zog es vor, seinen und seiner zweiten Ehefrau Lebensunterhalt als freiberuflicher Schriftsteller zu verdienen. Er arbeitete als Rundfunkautor und als Übersetzer von Theaterstückenkam. Seine "ernsthafte" Arbeit allerdings sah er - wie Franz Kafka - nicht in der Erwerbsarbeit, die er sehr gut machte, vielmehr in seinen Tagebüchern, philosophischen "Gedankenformgebungen" und Büchern. Sein Buch "Kafka pro und kontra" erschien 1951 beim Beck-Verlag in München.
Er porträtierte das Nachkriegs-Wien und seine Menschen, die Verwerfungen durch den Nationalsozialismus. Der erste Band seines Opus Magnum "Die Antiquiertheit des Menschen" erschien 1956. Als politische Persönlichkeit war er Mitinitiator der internationalen Anti-Atombewegung und fuhr 1958 persönlich zum Jahrestag nach Hiroshima. Seine Erlebnisse und Gedanken dort schilderte sein "Der Mann auf der Brücke" von 1959 (heute im 1982 publizierten Buch "Hiroshima ist überall" enthalten). Er begann 1959 mit dem ehemaligen Bomberpiloten Claude Eatherly einen Offenen Briefwechsel ("Off Limits für das Gewissen"). Dieser fühlte sich nachträglich, für die nicht von ihm abgeworfene Atombombe auf Hiroshima schuldig und von den Tausenden von Toten verfolgt, unternahm zwei Selbstmordversuche und war dankbar, endlich auf einen verständnisvollen Briefpartner zu treffen. Einen Ruf auf einen Lehrstuhl an der Freien Universität Berlin schlug Günther Anders 1959 aus.
Bücher über George Grosz 1961 und Bert Brecht 1962, die er aus seiner Berliner Zeit sowie aus dem Exil persönlich kannte, folgten, verlegt in der Schweiz. Im 1964 erschienenen "Wir Eichmannsöhne" befasste sich Anders mit Auschwitz und versuchte, sich mit den dort geschehenen Massenmorde auseinanderzusetzen. "Philosophische Stenogramme" 1965 brachte eine Vielzahl seiner kurzen Essays und Beobachtungs-Notate, ähnlich denen Theodor W. Adornos. Die "Tagebücher 1942-1966" wurden 1967 publiziert. Im Jahr darauf "Der Blick vom Turm. Fabeln" (1968, überwiegend nicht an La Fontaine, sondern an Brecht und Jonathan Swift erinnernde, gewitzte "Swiftiaden". Zur gleichen Zeit war Anders an Lord Bertrand Russells Tribunal gegen Kriegsverbrechen (Russell-Tribunal) als Juror beteiligt. Sein 1968 vorgelegtes essayistisches Werk "Visit beautiful Vietnam" entsprach dem Zeitgeist der Studentenbewegung, enthielt viele Fakten und Reflexionen von einem profunden Kenner der Sache zusammengestellt.
Ebenfalls ganz auf der Höhe der Zeit und Technikentwicklung war sein nächstes Buchprojekt "Der Blick vom Mond. Reflexionen über Weltraumflüge" 1970, das die erste menschliche Mondlandung kulturwissenschaftlich untersuchte. Zwei Jahre später kam "Endzeit und Zeitenende. Gedanken zur atomaren Situation" 1972 auf den Buchmarkt, das in der zweiten Auflage 1981 dann in "Die atomare Drohung" umbenannt wurde. Ein Kapitel in dem von Hans Jürgen Schultz herausgegebenen Sammelband "Mein Judentum" stammt von Anders und schildert seine Herkunftserinnerungen im liberalen Reformjudentum. Beim Suhrkampverlag kam 1978 seine "Kosmologische Humoreske. Erzählungen" heraus, bei C.H. Beck 1979 "Besuch im Hades. Auschwitz und Breslau 1966". Nach "Holocaust 1979", das sich mit der Erinnerungskultur an den Orten des vergangenen Terrors und Mordens im Heute befasste. Ebenfalls 1979 kam das für diese Biografie so ergiebige Rowohltbuch "Die Zerstörung einer Zukunft. Gespräche mit emigrierten Sozialwissenschaftlern" von Mathias Greffrath auf den Markt.
Der zweite Band seines Hauptwerks "Die Antiquiertheit des Menschen: Über die Zerstörung des Lebens im Zeitalter der dritten industriellen Revolution" erschien 1980. Es enthält nach einer Einleitung, in der "Die drei industriellen Revolutionen" erläutert werden, insgesamt 25 Essays in der vollen Breite zeitgenössischer Technik, Wissenschaft und Humanitätsvorstellungen. Die Themen reichen von Aussehen, Produkten, Sinn über Materialismus, Arbeit, Privatheit, Freiheit bis hin zu Raum und Zeit, Sterben und philosophischer Anthropologie. Die Essays widmen sich jeweils der Untersuchung und Beweisführung, wieweit eine "Antiquiertheit" der überkommenen, bislang für gültig gehaltenen Begriffe und Vorstellungen zu diesen Pfeilern der Wirklichkeitskonstruktion vorliegt. Wertschätzung und öffentliche Aufmerksamkeit für Günther Anders stiegen. Dennoch blieb er angesichts der teils schwerverdaulichen Lesekost ein Geheimtipp für besonders Interessierte.
Neben Zweitauflagen früherer Bücher zu Hiroshima und Atomzeitalter unter neuem Namen erschienen Anfang der 1980er Jahre die "Ketzereien" 1982, die der erlebten Begegnung und Auseinandersetzung mit Vertretern der Religionen und Weltanschauungen heitere, undogmatische Seiten abgewannen. Zwei Jahre später kam auch bei C.H. Beck in München "Mensch ohne Welt. Schriften zur Kunst und Literatur" 1984 sowie beim Diogenes-Verlag Zürich "Das Günther Anders Lesebuch", welches einen exzellenten Einstieg und Querschnitt in Anders' Formen- und Themenvielfalt ermöglicht. "Tagebücher und Gedichte" kam 1985 auf den Buchmarkt, danach die essayistische Studie "Lieben gestern. Notizen zur Geschichte des Fühlens" 1986. Eine weitere literarische Facette bot "Mariechen. Eine Gutenachtgeschichte für Liebende, Philosophen ..." 1987.
Das voluminöse Frühwerk aus den 1930ern, der aus Geschichten komponierte Roman "Die molussische Katakombe" kam erst 1992 in die Buchläden und Bibliotheken, dem Jahr, an dessen Ende Günther Anders sein langes, produktives Leben beschloss.
Es bietet eine der tiefschürfendsten Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus, den psychologischen Wirkmechanismen die ihn ermöglichten und die ehemaligen Prognosen widerlegten. Posthum aus dem Nachlass veröffentlicht folgte 2001 "Über Heidegger", die Auseinandersetzung mit seinem Hochschullehrer vor 1920/21, der damals in der deutschen akademischen Philosophenzunft als führend galt und heute sehr umstritten ist. Und 2002 erschien mit "Übertreibungen in Richtung Wahrheit. Stenogramme, Glossen, Aphorismen" eine Aphorismensammlung, herausgegeben von Ludger Lütkehaus. Eine Edition der frühen anthropologischen Schriften ist in Vorbereitung.
Günther Anders ist einer der eigenständigsten, gewissenhaftesten und traditionsskeptischten unter den deutschsprachigen Philosophen und Essayisten des 20. Jahrhunderts gewesen. Sein Leben umspannte eine glückliche Kindheit vor dem ersten Weltkrieg, schaffensfrohe, anregungsreiche junge Erwachsenenjahre in der Weimarer Republik, eine Verdüsterung durch die Nazizeit und seine Emigrantenjahre in Paris und USA, seine lebenslange Selbstverpflichtung zur Bewahrung der Welt vor der Auslöschung nach Hiroshima, sein überaus produktives literarisches, politisches und philosophisches Schaffen in gut viereinhalb Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. Unbeirrbar durch Erschwernisse, von einem hohen Pflicht-Ethos, sich selbst und der Wahrheit nach bestem Wissen und Gewissen treu zu bleiben, weigerte er sich, zum Opportunisten zu werden und bequeme Wege einzuschlagen. Zweimal schlug er den Beamtenstatus eines Professors aus, behauptete sich lieber als freiberuflicher Literat am Markt und blieb dabei doch abseits der Traditionen, Moden, Schnellschüsse und trivialen Bestseller.
Als Philosoph bewegte er sich abseits der Schulen und Traditionslinien, ein Solitär wie Michel de Montaigne. Seine Betonung der Autonomie beeinflusste Jean-Paul Sartre (s.o.). Sein Pflichtethos erinnert an Kant und Marc Aurel, seine kämpferische aufklärerische Grundhaltung, Politikkritik und Weltoffenheit an Voltaire, seine Liebe zum Detail an seinen Phänomenologie-Lehrer Husserl. Er bearbeitete Bereiche der Erkenntnistheorie, Ethik, "Conditio Humana" und Lebenskunstphilosophie, die sich aus den historisch neuen technischen und industriegesellschaftlichen Rahmenbedingungen nach dem 2. Weltkrieg ergaben. Er wurde darin zum Pionier der Technikkritik und Medienphilosophie, die er eigenständig und neu begründete. Da er sich nicht davor scheute, nicht nur seine Thesen und Reflexionen kompromisslos unverwässert zu vertreten, auch politisch immer klar Stellung zu nehmen, nahmen die Massenmedien und damit auch das breite Publikum ihn als "schwierig" wahr und beachteten ihn kaum. Bei seinen akademischen Kollegen Philosophen galten schon seine Themen als untauglich und unerwünscht, denn sie waren gewiss nicht auf ein akademisches Karrieremachen berechnet. Erst allmählich finden nachwachsende Generationen, dass die philophische Beschäftigung mit Medientheorie, Technik und Krisenerfahrung, die gerade sein Denken auszeichnete, erlaubt neue wissenschaftliche Wege zu gehen. Dabei wäre Günther Anders, wenn nicht Nazizeit, Exil und Hiroshima ihn zu lebensgeschichtlichen Wendepunkten veranlasst hätten, viel lieber eine Koryphäe der Kunstphilosophie und philosophischen Anthropologie geworden. Gerade in dieser Richtung hat er ja viele Texte hinterlassen.
Anders erhielt zahlreiche Literaturpreise und Auszeichnungen, unter anderen den Amsterdamer Novellenpreis der Emigration (1936), den Premio Omegna der Resistanza Italiana (1962), den Deutschen Kritikerpreis (1967), den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1978), den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik (1979), den Preis der Stadt Wien für Kulturpublizistik (1980), den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt (1983) sowie 1992 den Sigmund-Freud-Preis.
Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Antifaschismus, Noam Chomsky, Emigration, Exil, Hiroshima, Medienphilosophie, Neil Postman, Horst-Eberhard Richter, Technizismus, Technikkritik
Pazifist | Philosoph (20. Jh.) | Autor | Literatur (20. Jh.) | Literatur (Deutsch) | Übersetzung (Literatur) | Mann | Deutscher | Österreicher | Geboren 1902 | Gestorben 1992
Günther Anders | Günther Anders | Günther Anders | Günther Anders
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Günther Anders".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world