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Wappen Karte
Wappen goellheim.jpg Eisenberg_(Pfalz)-pt.png
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Göllheim
Fläche: 18,02 km²
Einwohner: 3.737 (Juli 2004)
Bevölkerungsdichte: 207 Einwohner je km²
Höhe: 244 m ü. NN
Postleitzahlen: 67307
Vorwahl: 06351
Kfz-Kennzeichen: KIB
Adresse der
Stadtverwaltung:
Freiherr-vom-Stein-Straße 1
67307 Göllheim
Politik
Bürgermeister: Hans Appel (FWG Appel)
Gemeinderat:
(Wahl am 13. Juni 2004)
FWG Appel 40,6% (-8,1) - 8 Sitze (-2)
CDU 34,0% (+13,0) - 7 Sitze (+3)
SPD 19,5% (-10,8) - 4 Sitze (-2)
GRÜNE 5,9% (+5,9) - 1 Sitz (+1)
Göllheim ist eine Gemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie ist Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde und nimmt die Funktion eines Unterzentrums wahr.

Geografie


Geografische Lage

Göllheim liegt in der Pfalz zwischen dem Göllheimer Hügelland und der Kaiserstraßensenke.

Geschichte


Am 2. Juli 1298 fand mit der Schlacht auf dem Hasenbühl (auch Ritterschlacht bei Göllheim genannt) ein bedeutendes Ereignis der mittelalterlichen Reichsgeschichte statt, bei dem der deutsche König Adolf von Nassau fiel. Die Schlacht war der Endpunkt des Kampfes zwischen Adolf von Nassau und Albrecht I. von Österreich um die Königswürde des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Bis zur französischen Revolution war Göllheim Sitz eines Amts der Grafschaft Nassau-Weilburg (zeitweilig Nassau-Saarbrücken). 1792 kam es mit dem linken Rheinufer an Frankreich, 1815 an die bayrische Pfalz.

Politik


Bürgermeister

  • 1999 bis heute Hans Appel (Freie Wählergemeinschaft FWG)

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

Das "Uhlsche Haus" von 1898 beherbergt seit 1978 das Heimatmuseum. Ein Schwerpunkt der Sammlung bildet die Schlacht auf den Hasenbühl. Außerdem gibt es auch Ausstellungsräume im Kerzenheimer Tor.

Regelmäßige Veranstaltungen

Jährlich findet das "Göllheimer Torbogenfest" statt, das inzwischen eine regionale Bedeutung erlangt hat.

Ausserdem findet in Göllheim noch die "Göllheimer Vorweihnacht" statt, die meisten am ersten Wochenende im Dezember stattfindet.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Die Gemeinde Göllheim ist über die A 63 (Mainz - Kaiserslautern) und die Bundesstraße B 47 (Worms - Michelstadt, auch "Nibelungenstraße" genannt) sowie die ehemalige B 40 an den überregionalen Verkehr angebunden.

Ansässige Unternehmen

Größte Arbeitgebe im Ort isind die Zementfabrik Dyckerhoff (gehört zur Dyckerhoff AG, die im MDax gelistet ist) und die Firma Lindgas Deutschland. Früher war in Göllheim auch die Feuerwerksfabrik Feistel ansässig, die durch zwei größere Unglücksfälle (Brand des Fabrikationsgebäudes an einem Silvesterabend, Explosion eines unterirdischen Bunkers) in die Schlagzeilen kam.

Öffentliche Einrichtungen

Göllheim beherbergt als Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde deren Verwaltung. Außerdem gibt es ein therapeutisches Kinderzentrum im Ort.

Bildung

Göllheim verfügt über eine Regionalschule sowie eine Grundschule, die von Schülern der ganzen Region besucht werden. Außerdem gibt es einen katholischen sowie einen evangelischen Kindergarten. Die öffentliche Gemeindebücherei ist an den südwestdeutschen Bibliotheksverbund angeschlossen.

Literatur


  • Alexander Thon: Göllheim, in: Pfälzisches Burgenlexikon (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 12), Bd. 2, hrsg. v. Jürgen Keddigkeit/Alexander Thon u.a., Kaiserslautern 2002, S. 196f.

Weblinks


Website der Verbandsgemeinde Göllheim

Ort in Rheinland-Pfalz | Nordpfalz

 

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