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Die goidelischen Sprachen, auch als gälische oder, etwas ungenau, q-keltische Sprachen bezeichnet, stellen einen Zweig der keltischen Sprachen dar.

Zu ihnen gehören folgende Sprachen:

Verwirrenderweise werden alle drei Sprachen nach ihren jeweiligen Eigenbezeichnungen (ir. Gaeilge, schott. Gàidhlig, Manx Gaelg) ebenfalls „Gälisch“ genannt. Um Verwechslungen zu vermeiden, sollten für diese besser die Namen der Einzelsprachen benutzt werden: Irisch, Schottisch-Gälisch, Manx.

Beim im Süden Schottlands gesprochenen Scots ist es dagegen nicht endgültig geklärt, ob es sich um einen englischen Dialekt oder eine selbständige, aus dem Mittelenglischen entstandene Sprache handelt. Es gehört in jedem Fall nicht zu den keltischen, sondern zu den germanischen Sprachen.

Das Shelta, die Sprache der irischen Travellers, ist keine rein keltische/goidelische Sprache. Es handelt sich um eine Mischsprache mit Elementen verschiedener Herkunft, wobei irisch-gälische Elemente zu den prägenden gehören. Die grammatikalische Struktur des Shelta ist im Grunde genommen die des Englischen, und die Vokabeln sind meistens geheimsprachliche Änderung irischer Wörter (z. B. Irisch cailín „Mädchen“ → Shelta lakeen; Irisch doras „Tür“ → Shelta rodas). Die Travellers wurden in der Vergangenheit irrtümlicherweise zuweilen mit den Roma gleichgesetzt, und in der Tat existieren auch einige Romani-Lehnworte im Shelta.

Keltische Sprache

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