Günter Fruhtrunk (* 1. Mai 1923 in München; † 12. Dezember 1982 ebenda durch Suizid) war ein abstrakter Maler und Grafiker.
Nach dem Abitur begann er ein Studium an der Technischen Hochschule in München, das er aber nach zwei Semestern abbrach. 1942 meldete er sich als "Kriegsfreiwilliger" und begann aquarellierte Landschaften anzufertigen. Nach dem Krieg nahm er ein Studium der Malerei bei dem Privatdozenten, Maler und Grafiker Wilhelm Staube auf. 1948 traf er mit dem akstrakten Maler Willi Baumeister zusammen. 1949 tauschte er sich mit Julius Bissier aus. Diese Treffen waren entscheidend für sein zukünftiges Schaffen. Er näherte sich entschieden an die gegenstandslose Malerei an. Günther Fruhtrunk war Stipendiat des Landes Baden-Württemberg und des Gouvernement Français. Mit dem Stipendiat verband er einen Umzug nach Paris.
Einer konstruktivistischen Schaffensphase folgten seine mit viel Beachtung gefundenen farbintensiven Bilder aus parallelen, orthogonalen oder diagonalen farbigen in Streifen gehaltenen Vektoren. Seine Arbeiten erfuhren durch die Teilnahme an der documenta 4 breite Aufmerksamkeit.
Werke befinden sich in der Neuen Galerie Kassel, der Kunsthalle Bielefeld, der Staatlichen Galerie Stuttgart und im Lenbachhaus München.
http://www.kettererkunst.de/kunst/kd/bio/GunterFruhtrunk-1923-1982.php Deutscher Maler | Grafiker | Mann | Deutscher | Geboren 1923 | Gestorben 1982 | Documenta 4
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