Die Futurologie (von lat. futurum, »Zukunft«) (auch Zukunftsforschung) ist die Wissenschaft von der Zukunft, in Analogie zur Geschichte als die Wissenschaft von der Vergangenheit. Der Begriff Futurologie wurde 1943 von Ossip K. Flechtheim eingeführt. Die Zukunftsforschung ist im Wesentlichen in den USA entstanden, hauptsächlich nach dem 2. Weltkrieg. In Europa war Frankreich das Pionierland, mit Autoren wie Bertrand de Jouvenel und Jean Fourastié sowie mit der staatlichen "Planification" und der Association Futuribles.
Kreibich (2000) schreibt: "Die Zukunftsforschung unterliegt in Abgrenzung zu zahlreichen pseudowissenschaftlichen Tätigkeiten wie "Trendforschung", "Prophetie" oder "Science Fiction" grundsätzlich allen Qualitätskriterien, die in der Wissenschaft an gute Erkenntnisstrategien und leistungsfähige Modelle gestellt werden: Relevanz, logische Konsistenz, Einfachheit, Überprüfbarkeit, terminologische Klarheit, Angabe der Reichweite, Explikation der Prämissen und der Randbedingungen, Transparenz, praktische Handhabbarkeit u.a."
Kreibich (2006) geht in einem Übersichtsartikelauf die Grundlagen und die Entstehungsgeschichte der Zukunftsforschung, ihre Themen sowie ihre Methoden ein und gibt einen Überblick über die institutionelle Verankerung.
Die beiden Weltverbände der Zukunftsforschung sind:
futurologie | Planung und Organisation
Future studies | Toekomstkunde | Futurologia | Футурология | Framtidsstudier | 未来学
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"Futurologie".
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