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Futterrübe
: Nelkenartige (Caryophyllales)
: Fuchsschwanzgewächse
(Amaranthaceae)
: Rüben (Beta)
: Rübe (Beta vulgaris)
: Beta vulgaris subsp. vulgaris
: Futterrübe
Wissenschaftlicher Name Beta vulgaris subsp. vulgaris var. crassa Die Futterrübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. crassa), auch Runkelrübe, Runkel, Rüben-Mangold, Vieh-Mangold, Burgunder-Rübe, Dickwurz genannt, ist eine landwirtschaftliche Kulturpflanze und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).

Entstehung


Die Futterrübe entstand durch Selektion aus der Gemeinen Rübe Beta vulgaris subsp. vulgaris.

Biologie


Die Futterrübe ist eine zweijährige krautige Pflanze, sie bildet also im zweiten Jahr einen Blütenstand und Samen aus.

Im ersten Jahr entwickelt sie im vegetativen Entwicklungsstadium oberirdisch eine Blattrosette mit etwa 20 breitflächigen, bis zu 30 cm langen Laubblättern und die Wurzel verdickt sich zu einem weißlichen Rübenkörper. Die Futterrübe ist ein Pfahlwurzler, ihre Wurzeln können bis zu anderthalb Meter tief in den Boden reichen.

Die Ernte erfolgt im ersten Jahr, da in diesem Zeitraum die Speicherung von Reservestoffen erfolgt und damit der Zuckergehalt, der den wirtschaftlichen Nutzen bestimmt, am höchsten ist. Im zweiten Jahr wäre überhaupt kein Ertrag vorhanden.

Im zweiten Jahr, der generativen Phase, entsteht ein 1,5 m hoher verzweigter Blütenstand mit unscheinbaren, fünfzähligen Blüten. Bei der Bildung der Blütenstandes werden alle Reservestoffe der Rübe verbraucht und nach der Samenreife stirbt die Pflanze ab. Die Futterrübe ist ein Fremdbefruchter.

Anbau


Es ist eine Hackfrucht. Für eine gute Fruchtfolge bringt sie Vorteile. Beim Anbau sollte man den sogenannten „Gehaltsrüben“ bevorzugen, mit ihnen läßt sich mehr Nährwerte auf der gleichen Ackerfläche erzeugen. Die Futterrübe verträgt keinen Frost.

Verwendung


Die Futterrübe dient, wie schon ihr Name sagt, der Viehfütterung. Die Ernte wird im Winterlager (Miete) aufbewahrt. Damit die Rüben sich dort nicht zu leicht erwärmen, sollen sie nicht höher als 1,25 Meter aufgestapelt werden. Vorteilhaft ist es, die Rüben direkt mit Erde zu bedecken (Erdmiete). Von der Futterrübe können auch die Rübenblätter und auch die „Rübenköpfe“ zur Fütterung benutzt werden. Futterrüben sind ein von Rindern gern gefressenes „Saftfuttermittel“. Wegen des starken Wassergehaltes kann leicht zu eine Entmineralisierung der Tiere kommen, um das zu vermeiden ist Futterkalk zu verabreichen. Die Futterrübe ist ein wertvolles diätisches Futter, das positiv auf die Verdauung und den Stoffwechsel wirkt.

Neben der Verwendung der Futterrübe als Futtermittel lohnt sich auch auch ihr Einsatz in Biogasanlagen.

Rommelbooze.jpg]] Kinder basteln aus der Rübe furchterregende Laternen. Das Basteln dieser Laternen geht zurück auf die Keltischen und Römischen Feste der Wintersonnenwende Samhain und Pomona die ab dem Jahre 835 nach Christus, zu Halloween wurde. Die Rüben dienten nach dem Glauben der Kelten und Römer dazu die Geister der Toten während der dunklen Jahreszeit zu vertreiben, was durch die geschnitzten Gesichter zustande kam.

Fuchsschwanzgewächse | Feldwirtschaft | Nutzpflanze

 

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