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Als Furchung bezeichnet man die Zellteilung durch Abschnürung bei Zygoten (befruchtete Eizellen) am Beginn der Embryogenese (Embryonalentwicklung) von vielzelligen Tieren. Dabei vergrößert sich der Embryo nicht. So bildet sich nach einer großen Anzahl von Furchungen eine dicht mit Zellen gefüllte Kugel, die Morula. Die bei den Furchungen entstandenen Zellen nennt man Blastomeren.

Man unterscheidet folgende Furchungstypen:

Isolecithal - Dotter gleichförmig verteilt (griech. iso = gleichförmig)
  1. Radial (z. B.: Echinodermata, Amphiouxus)
  2. Spiral (z. B.: Annelida, Mollusca)
  3. Bilateral (Tunicata)
  4. Rotational (Säugetiere, Nematoden)
Mesolecithal Radial (Amphibien) Telolecithal - Dotter an einem Pol konzentriert
  1. Bilateral (Cephalopoden)
  2. Discoidal (Fische, Reptilien, Vögel)
Centrolecithal - Dotter im Zentrum konzentriert
  1. Superfiziell (Insekten)

Weblinks


Embryologie

Cleavage (embryo) | Браздање

 

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