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R: 36
S: 26
Strukturformel
Fumarsäure.jpg
Allgemeines
Name Fumarsäure
Andere Namen trans-Butendisäure, trans-Ethylendicarbonsäure
Summenformel C4H4O4
CAS-Nummer 110-17-8
Kurzbeschreibung farblose Kristalle
Eigenschaften
Molmasse 116,07 g/mol
Aggregatzustand fest
Dichte 1,64 g/cm³
Schmelzpunkt 299 °C (sublimiert)
Siedepunkt ---
Dampfdruck <0,001 hPa (20 °C)
Löslichkeit löslich in Ethanol, schlecht in Wasser
Sicherheitshinweise
R- und S-Sätze
MAK ?

Fumarsäure ist der Trivialname für trans-Butendisäure (auch trans-Ethylendicarbonsäure genannt) einer Dicarbonsäure. Ihre Salze heißen Fumarate.

Eigenschaften


Fumarsäure (Summenformel C4H4O4, Strukturformel HOOC-CH=CH-COOH) hat keinen Schmelzpunkt, sondern sublimiert bei etwa 299 °C und bildet bei Raumtemperatur farblose Kristalle.

Vorkommen und Herstellung


Fumarsäure kommt in verschiedenen Pflanzen, Pilzen und Flechten in größeren Mengen vor, vor allem auch in dem "Unkraut" Gewöhnlicher Erdrauch (Fumaria officinalis). Synthetisch wird Fumarsäure durch Isomerisierung aus Maleinsäure hergestellt; dies geschieht durch Erhitzen auf über 150 °C, durch UV-Bestrahlung oder katalytisch in wässriger Lösung.

Sie entsteht auch in Organismen auf verschiedenen biochemischen Stoffwechselwegen:

Verwendung


Fumarsäure wird in der Lebensmittelindustrie (Konservierungsmittel E 297), in der Synthesechemie für Polyester verwendet; in der Medizin werden Fumarsäureester zur Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt.

Historisches


Im Jahre 1937 erhielt Albert Szent-Györgyi von Nagyrapolt den Medizinnobelpreis für seine biochemischen Arbeiten unter anderem auch zur Fumarsäure.

Weblinks


Chemische Verbindung | Arzneistoff | Carbonsäure

Fumaric acid | Acide fumarique | フマル酸 | Fumaarzuur | Kwas fumarowy | Ácido fumárico

 

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