Die Fußräude ist eine durch Milben hervorgerufene parasitäre Erkrankung, die sich vor allem an den unteren Gliedmaßenabschnitten manifestiert.
Die Fußräude tritt meist als Faktorenkrankheit auf. Schlechte Haltungsbedingungen und Ernährung begünstigen das Auftreten der Erkrankung. Bei konventioneller Haltung tritt sie vor allem im Winter auf, wo die Tiere im Stall gehalten werden und verschwindet allmählich mit dem Weideauftrieb. Sie führt zu Hautläsionen und starker Krustenbildung.
Die Milben kriechen unter die Schuppen des Laufes und lösen eine reaktive Hypertrophie der Haut mit Bildung blättriger Borken aus. Die Milbe scheidet einen Kot aus, der ähnlich wie Kalk aussieht. Weiterhin treten ein starker Juckreiz, Bewegungsstörungen und Störungen des Allgemeinbefindens auf.
Die Bekämpfung beim Geflügel sollte eine gründliche Reinigung und Desinfektion der Umgebung beinhalten, besser noch ein Verbringen der Tiere an eine anderen Ort. Die Milben können in abgestoßenen Hautschuppen bis zu einem Monat überleben und somit für eine Reinfektion sorgen.
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"Fußräude".
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