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CDU 31,1% (-9,4) - 6 Sitze (-2)
WGR 17,4% (-1,0) - 3 Sitze (-1)
Wappen Karte
Wappen_fussgoenheim.jpg Karte_Fussgoenheim_in_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Pfalz-Kreis
Verbandsgemeinde: Maxdorf
Geografische Lage: 49° 28' n. B.
08° 17' ö. L.
Höhe: 100 m ü. NN
Fläche: 6,65 km²
Einwohner: 2.451
(30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 369 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 67136
(alt: 6701)
Vorwahl: 06237
Kfz-Kennzeichen: RP (bis 31. August 2005: LU)
Gemeindeschlüssel: 07 3 38 008
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 79
67133 Maxdorf
Website: www.vg-maxdorf.de
E-Mail-Adresse: willkommen@vg-maxdorf.de
Politik
Bürgermeister: Marie-Luise Klein (SPD)
Gemeinderat:
(Wahl am 13. Juni 2004)
SPD 51,5% (+10,4) - 11 Sitze (+3)

Fußgönheim ist ein Ort der Verbandsgemeinde Maxdorf im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort hat 2.578 Einwohner (Stand: August 2004).

Geschichte


Archäologische Funde weisen eine Besiedlung zur Zeit der Kelten und Römer hin, der erste gesicherte urkundliche Nachweis stammt aber aus dem Güterverzeichnis der Abtei Prüm aus dem Jahr 893.

Fußgönheim war von 900-1100 im Besitz des salischen Kaiserhauses, später ging die Landeshoheit an die Kurpfalz über. Fußgönheim wurde in ein Oberdorf und ein Unterdorf geteilt, und an die Familien von Falkenstein und von Bolanden verlehnt. Später wurde der bolandische Besitz an den Graf von Leiningen verkauft. Der kurpfälzische Hofkanzler Jakob Tillman von Hallberg kaufte 1728 die Erbansprüche des Oberdorfs, ein Jahr später des Unterdorfs auf, worauf ihm von Kurfürst Karl III. Philipp hoheitliche Rechte über das Dorf eingeräumt wurden. 1740 erbaute er das Hallberg-Schloss mit Kirche und führte in dem seit der Reformation lutherischen Ort die katholische Konfession ein. Die Herrschaft der Familie Hallberg endete mit der Eroberung der Pfalz durch die Franzosen.

Seit dem Abzug der Franzosen im Jahr 1818 unterliegt die Führung der Gemeinde dem Bürgermeister und dem Gemeinderat. Verwaltet wurde der Ort zunächst vom Bezirksamt Speyer des „Bayerischen Rheinkreises“, der später in „Pfalz“ umbenannt wurde. 1886 ging Fußgönheim an das neu gegründete Bezirksamt Ludwigshafen, aus dem nach dem Zweiten Weltkrieg der Landkreis Ludwigshafen, heute Rhein-Pfalz-Kreis entstand.

Einwohnerentwicklung

Erste Angaben zur Bevölkerungszahl gibt es aus dem Jahr 1560, damals lebten etwa 150–200 Menschen in Fußgönheim. Bis ins 19. Jh. war nur der heute östlich liegende Straßenzug, bestehend aus Hauptstraße und Ruchheimer Straße, besiedelt. Durch die Ansiedlung vieler Kleinbauern, Handwerker und Kaufleute kam es in der ersten Hälfte des 19. Jh. zu einem starken Bevölkerungsanstieg von etwa 500 Einwohnern im Jahr 1815 bis zu 1000 im Jahr 1840. In dieser Zeit fanden erste Besiedlungen in westlicher Richtung statt. Bis 1900 blieben die Ortsgrenzen praktisch unverändert, danach wurden Neuansiedlungen fast nur auf der westlichen Seite des Gründungskerns angelegt, da der Geländeabfall zur Niederterrasse an der östlichen Ortsgrenze dort das Bauen erschwerte. 1950 wurde eine Bevölkerungszahl von 1500 Einwohnern erreicht, vor allem durch Bebauung des westlichen Straßenzugs von Bahnhofstraße und Speyerer Straße. In den 1960er und 1970er Jahren gab es durch Ausweisung von Neubaugebieten den größten flächenmäßigen Zuwachs Fußgönheims, die Einwohnerzahl stieg auf 2565 im Jahr 1988.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


  • Hallbergsches Schloss mit barocker Schlosskirche (seit 1972 im Besitz der Katholischen Kirchengemeinde)

Museen

  • Kartoffelmuseum (ehemalige Synagoge) mit Ausstellung rund um den Kartoffelanbau

Wirtschaft und Infrastruktur


Maxdorf.png

Verkehr

Durch die Rhein-Haardt-Bahn (Mannheim - Bad Dürkheim), eine Schmalspurbahn, ist Fußgönheim seit 1913 an das Schienennetz angeschlossen.

Weblinks


Informationen zur jüdischen Geschichte der Gemeinde und der ehemaligen Synagoge (heute Kartoffelmuseum): http://www.alemannia-judaica.de/fussgoenheim_synagoge.htm

Ort in Rheinland-PfalzVorderpfalz

 

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