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Die Oberliga Nord der Gegenwart


Die gegenwärtige Fußball-Oberliga Nord ist die höchste Spielklasse im Verantwortungsbereich des Norddeutschen Fußballverbandes. Sie ist eine reine Amateurklasse und bildet mit acht weiteren Oberliga-Staffeln (Westfalen, Nordrhein, Hessen, Südwest, Baden-Württemberg, Bayern, Nordost-Nord, Nordost-Süd) die vierthöchste Spielklasse im deutschen Fußball.

Bis zur Saison 2004/2005 bestand die Oberliga Nord aus den beiden Staffeln Hamburg / Schleswig-Holstein und Niedersachsen / Bremen, die in zwei Aufstiegsspielen mit den jeweiligen Meistern den Aufsteiger in die Regionalliga Nord ausspielten.

Mit dem Zusammenschluss sollte eine Annäherung an das höhere Spielniveau der Oberligen in Süd- und Westdeutschland erreicht werden – ein Problem, das im Grundsatz bereits bei den Oberligen in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg bestanden hat.

Die 18 Teilnehmer der ersten Oberliga setzten sich wie folgt zusammen:

  • die ersten sieben der zwei genannten Oberligen qualifizierten sich automatisch
  • die Meister aller Verbandsligen dieser vier Bundesländer spielten in einer Relegation zwei Aufsteiger aus
  • aus der Regionalliga Nord stieg ein Verein aus diesen vier Bundesländern ab, der VfR Neumünster
  • wäre aus der Regionalliga Nord noch eine weitere Mannschaft abgestiegen, so hätte es zwischen den jeweiligen Tabellenachten der zwei genannten Oberligen ein Relegationsspiel gegeben. Dies wurde jedoch nicht mehr nötig.
  • die Vereine auf den Plätzen neun bis achtzehn der zwei genannten Oberligen steigen in die jeweilige Verbandsliga ab. Diese Vereine wurden entsprechend in die unteren Ligen verschoben.

Einige Vereine verzichten, obwohl sportlich qualifiziert, wegen der im Vergleich zu den Einnahmemöglichkeiten hohen Kosten auch auf diesem Liganiveau auf die Meldung zur bzw. den Aufstieg in die Oberliga. Aktuell (2005) betraf dies die Meister von Bremen (SC Weyhe) und Schleswig-Holstein (Itzehoer SV), für die der Brinkumer SV bzw. der TSV Kropp nachrückten. In Hamburg verzichteten sogar die ersten drei Mannschaften (TSV Sasel, SV Halstenbek-Rellingen und SV Lurup), so dass es keinen Aufsteiger aus Hamburg gab und die FT Eider Büdelsdorf in der Oberliga verbleiben durfte.

Die Meister der Oberliga Nord

Die Oberliga Nord der späten 40er, 50er und frühen 60er Jahre


Die Oberliga Nord bildet von 1947 bis 1963 gemeinsam mit den Oberligen Süd, West, Südwest und der sogenannten Stadtliga (West-)Berlin die höchste Spielklasse des deutschen Fußballs. Sie stand unter der Aufsicht des Norddeutschen Fußballverbandes und spielte in den ersten beiden Jahren mit 12, dann in der Regel mit 16 Mannschaften aus den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein. Der Oberliga-Meister (der sogenannten Nordmeister) und zumeist auch der Vizemeister qualifizierten sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Es gab in der Regel 2 Absteiger pro Saison. Die Aufsteiger wurden in Aufstiegsrunden ermittelt, in der die jeweils 2 besten Teams der 4 Landesligen aufeinandertrafen. Überragende Mannschaft der Oberliga Nord war der Hamburger SV, der in 16 Meisterschaftsjahren 15 mal Nordmeister wurde.

Abschlusstabellen der Fußball-Oberliga Nord: 1947/48, 1948/49, 1949/50, 1950/51, 1951/52, 1952/53, 1953/54, 1954/55, 1955/56, 1956/57, 1957/58, 1958/59, 1959/60, 1960/61, 1961/62, 1962/63

Oberliga Nord | Fußballwettbewerb für Vereinsmannschaften

 

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