Frostschuttwüsten und -zonen stellen die Übergangszonen zwischen der Eis- bzw. Schneeregion und der Tundra (Polarzone) oder dem Fels- bzw. Grasland (Hochgebirge) dar.
In den wüstenhaften Gebieten der Frostschuttwüsten wird die Erdoberfläche von durch den Frost verwitterten Gesteinsmaterialien bedeckt, daher nennt man dies "Frostschutt". Nicht selten kommt es dabei vor, das dieser "Schutt" von Flechten und Moosen überwachsen ist. In den Polarzonen entsteht dadurch teilweise die so genannte Fleckentundra, die weiter südlich oft in die borealen Nadelwälder übergeht.
Man trifft Frostschuttwüsten in der Arktis und in der Antarktis an, wo sie den Übergang zwischen den polaren Eis- und Gletschermassen und der angrenzenden Tundra bilden. Dort sind sie oftmals mehrere Kilometer breit und Hunderte bzw. Tausende Kilometer lang.
Außerdem gibt es Frostschuttwüsten im Hochgebirge, wo sie den Übergang der Eis- und Schneeregionen (Gletscher- und Firnbereiche) und dem Fels- bzw. Grasland bilden. Auch hier können sie mehrere Kilometer breit sein und teils steil ansteigen.
Frostschuttwüsten und -zonen gibt es zum Beispiel auf der Insel Nowaja Semlja.
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"Frostschuttwüste".
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