article

Frostschuttwüsten und -zonen stellen die Übergangszonen zwischen der Eis- bzw. Schneeregion und der Tundra (Polarzone) oder dem Fels- bzw. Grasland (Hochgebirge) dar.

Landschaftsbild


In den wüstenhaften Gebieten der Frostschuttwüsten wird die Erdoberfläche von durch den Frost verwitterten Gesteinsmaterialien bedeckt, daher nennt man dies "Frostschutt". Nicht selten kommt es dabei vor, das dieser "Schutt" von Flechten und Moosen überwachsen ist. In den Polarzonen entsteht dadurch teilweise die so genannte Fleckentundra, die weiter südlich oft in die borealen Nadelwälder übergeht.

Vorkommen


Polarzone

Man trifft Frostschuttwüsten in der Arktis und in der Antarktis an, wo sie den Übergang zwischen den polaren Eis- und Gletschermassen und der angrenzenden Tundra bilden. Dort sind sie oftmals mehrere Kilometer breit und Hunderte bzw. Tausende Kilometer lang.

Hochgebirge

Außerdem gibt es Frostschuttwüsten im Hochgebirge, wo sie den Übergang der Eis- und Schneeregionen (Gletscher- und Firnbereiche) und dem Fels- bzw. Grasland bilden. Auch hier können sie mehrere Kilometer breit sein und teils steil ansteigen.

Beispiel


Frostschuttwüsten und -zonen gibt es zum Beispiel auf der Insel Nowaja Semlja.

Klimazonen und Vegetation

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Frostschuttwüste".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld