Fritz Wotruba (* 23. April 1907 in Wien, † 28. August 1975 in Wien) gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Bildhauer des 20. Jahrhundert. In seinem Werk löst er zunehmend die figürlichen Komponenten zugunsten geometrischer Abstraktion mit dem Kubus als Grundform auf
1921-1925 macht er eine Ausbildung zum Stanzengraveur als Lehrling in der Graveur- und Stanzenwerkstätte in Wien von Josef Schantin. Er besucht von Februar bis Sommer 1926 an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien offene Abendkurse im Aktzeichnen. Mit dem Herbstsemester 1926 beginnt er sein Studium in der Fachklasse für Bildhauerei der Kunstgewerbeschule. Bis zum Ende dieses Studiums 1928 ist er Schüler Anton Hanaks, und erhält von der Gesellschaft zur Förderung moderner Kunst in Wien, der Arbeiterkammer und der Gemeinde Wien ein Stipendium. Von 1938-45 lebte er in Emigration in der Schweiz und war ab 1945 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Im Jahr 1948 und 1952 war er der österreichischer Vertreter auf der Biennale in Venedig.
Den Abschluss des Kirchenbaus (1976) hat er nicht mehr erlebt.
Viele seiner Statuen stehen in den öffentlichen Parks Wiens, ein liegender Jüngling befindet sich in einem Austellungsraum der Albertina.
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