Fritz Tillmann (* 13. Dezember 1910 in Frankfurt am Main; † 30. Oktober 1986 in München) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.
Filmdebüt 1950 gab er als positiv gezeichnete Hauptfigur in Gustav von Wangenheims Ost-West-Drama Der Auftrag Höglers sein Spielfilmdebüt. Noch im selben Jahr spielte er in einer weiteren DEFA-Produktion einer tragende Rolle: in Kurt Maetzigs Rat der Götter über die IG Farben. In den Folgejahren wirkte er in zahlreichen bundesdeutschen Kinoproduktionen mit. Er verkörperte den Generalmajor Henning von Tresckow in Falk Harnacks Der 20. Juli, den Kriminalkommissar in Dr. Crippen lebt, den Prof. „Zeus“ Knauer im 1970er Remake der Feuerzangenbowle (in der Rühmann-Version verkörpert von Hans Leibelt) und den verlässlichen Freund der jeweils von Heinz Rühmann dargestellten Hauptfigur in den Curt Goetz-Neuverfilmungen Das Haus in Montevideo, Dr. med. Hiob Prätorius und Wie lasse ich meinen Mann verschwinden...?. Zu seinen weiteren Filmen zählen Helmut Käutners Schinderhannes, die internationale Ko-Produktion Raubfischer in Hellas (mit Maria Schell), die Simmel-Verfilmungen Es muss nicht immer Kaviar sein und Diesmal muss es Kaviar sein, der Edgar Wallace-Krimi Der Fluch der gelben Schlange, Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche (nach Ehm Welk), Drei Männer im Schnee (nach Erich Kästner) und Wolfgang Petersens Thriller Einer von uns beiden.
Seit 1954 arbeitete Tillmann auch verstärkt beim Fernsehen und gab zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien wie Sherlock Holmes (mit Erich Schellow in der Titelrolle), Lokaltermin und Der Kommissar.
Schauspieler | Synchronsprecher | Deutscher | Mann | Geboren 1910 | Gestorben 1986
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