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IMG 5170.jpg Fritz Kuhn (* 29. Juni 1955 in Bad Mergentheim, Baden-Württemberg) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen).

1974 machte er das Abitur in Memmingen. Danach begann er ein Studium der Germanistik und Philosophie. Als Sprachwissenschaftler erhielt er 1989 eine Professur für sprachliche Kommunikation an der Stuttgarter Merz Akademie, die er bis 1992 ausübte.

1978 trat er aus der SPD wegen des "unerbittlichen Atomkurses von Helmut Schmidt" aus. Ein Jahr später war er an der Gründung der baden-württembergischen Grünen beteiligt. Seine politischen Aktivitäten gründen in der Umweltbewegung und im Kampf gegen die Atomkraftwerke.

Von 1984 bis 1988 sowie von 1992 bis 2000 war er Abgeordneter und Vorsitzender der grünen Landtagsfraktion im Landtag von Baden-Württemberg (Wahlkreis Stuttgart II). Nach den Bundestagswahlen 1998 gehörte er zur Delegation der Grünen bei den Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Von Juni 2000 bis Dezember 2002 war er Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Seit der Bundestagswahl 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages für die Grünen (Wahlkreis Heidelberg).

Kuhn war zunächst Leiter einer FraktionsAG Wirtschaft, dann bis zur Bundestagswahl 2005 außenpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion und Wahlkampfmanager seiner Partei im Bundestagswahlkampf 2005.

Am 27. September 2005 wurde Kuhn neben Renate Künast zu einem der beiden Vorsitzenden der Fraktion der Grünen im Bundestag gewählt.

Fritz Kuhn ist verheiratet mit Waltraud Ulshöfer, mit der er zwei Söhne hat.

Weblinks


MannGeboren 1955 | Deutscher | Bundestagsabgeordneter | SPD-Mitglied | Bündnis 90/Die Grünen-Mitglied | Fritz Kuhn

 

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