article

Fritz Henkel (* 20. März 1848 in Vöhl; † 1. März 1930 in Düsseldorf) ist ein deutscher Unternehmer und Gründer des Henkel-Konzerns.

Leben


Fritz Henkel wurde als fünftes Kind seiner Eltern, dem Lehrer Johann Jost Henkel und seiner Frau Johanette, geb. Jüngst, geboren. Mit siebzehn Jahren zog er nach Elberfeld, wo er eine Ausbildung in einer Farben- und Lackfabrik begann. Dort arbeitete er sich nach Beendigung seiner Lehre bis zum Prokuristen hoch.

1874, im Alter von 26 Jahren, wurde Henkel Teilhaber der Chemikalien- und Farbengroßhandlung "Henkel und Strebel". Am 26. September 1876 gründete der damals 28-Jährige gemeinsam mit den Inhabern der Rheinischen Wasserglasfabrik "Scheffen und Dicker" die Waschmittelfabrik "Henkel und Cie" in Aachen. Nach dem Ausscheiden von Scheffen und Dicker übernahm Henkel die alleinige Verantwortung für die Firma.

Zwei Jahre nach der Gründung verlegte er den Firmensitz nach Düsseldorf, wo er eine leerstehende Seifenfabrik mietete. 1880 begannen schließlich die Bauarbeiten für ein neues Firmengebäude in Düsseldorf-Flingern. Das Unternehmen erwirtschaftete unter seiner Leitung 1899 einen Umsatz von über einer Million Mark. Henkel verlegte den Firmensitz 1899 nach Düsseldorf-Holthausen, wo bis Ende 1900 vier Gebäudekomplexe entstanden.

Anlässlich seines 50-jährigen Kaufmannsjubiläums 1915 stiftete Fritz Henkel den "Unterstützungsfonds für Arbeiter und Angestellte"; 1918 zu seinem 70. Geburtstag folgte die "Alters- und Hinterbliebenen-Versorgung der Angestellten" (Pensionskasse).

Im Jahr 1928 wurde er Ehrenbürger von Düsseldorf. Am 1. März 1930 starb Kommerzienrat Fritz Henkel im Alter von 81 Jahren. Sein jüngster Sohn Dr. Hugo Henkel übernahm die alleinige Firmenleitung.

Weblinks


  • http://www.marburg-biedenkopf.de/portraits/henkel/henkel.html Portrait
  • Wiki-Stammbaum
  • http://www.henkel.de Henkel-Konzern

Mann | Deutscher | Unternehmer (Industrie) | Ehrenbürger | Geboren 1848 | Gestorben 1930

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Fritz Henkel".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld