Fritz Heckert (* 28. März 1884 in Chemnitz; † 7. April 1936 in Moskau) erblickte 1884 als Sohn einer Arbeiterfamilie in Chemnitz das Licht der Welt. Nach dem Schulbesuch lernte er den Beruf des Maurers.
1902 trat er der Bauarbeitergewerkschaft und der SPD bei. Sein politischer Standpunkt veränderte sich aber stetig weiter nach links. Er war Mitglied im Spartakusbund, in der USPD und gehörte zu den Gründern der KPD.
1924 wurde er Abgeordneter im deutschen Reichstag. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde er am 25. August 1933 ausgebürgert. Er floh nach Moskau, wo er am 7. April 1936 an einem Schlaganfall starb. Seine Urne wurde an der Kremlmauer beigesetzt.
Sein Geburtshaus in der Mühlenstraße wurde in der DDR abgerissen und lageversetzt wieder originalgetreu aufgebaut. Heute ist es unter der Bezeichnung "Heck-Art-Haus" ein Teil der Chemnitzer Kunstszene.
Mann | Deutscher | SPD-Mitglied | USPD-Mitglied | KPD-Mitglied | Reichstagsabgeordneter | Geboren 1884 | Gestorben 1936
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