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Die Fristentransformation ist eine der drei Funktionen, die Finanzmärkte und Finanzinstitutionen in einer Volkswirtschaft übernehmen. (Die übrigen zwei Funktionen sind die Losgrößentransformation und die Risikotransformation). Durch die Finanzmärkte werden die unterschiedlichen Laufzeitinteressen der Schuldner (Privatpersonen, Unternehmen, Staat) und der Sparer in Einklang gebracht. Es werden langfristige Kredite in kurzfristige Einlagen umgewandelt.

Zudem gibt es auch die Publizitätstransformation (Einleger und Debitoren bleiben anonym, die Bank publ. die Mögl.).

Primär- und Sekundärmärkte


Entscheidend für die Liquidität ist das Bestehen eines Sekundärmarktes.

Übernahme des Risikos


Es stellt sich die Frage, wer bei der Fristentransformation das Risiko übernimmt.

In Frage kommen:

  • der Markt
  • der Kapitalnehmer
  • der Kapitalgeber

Beispiel


Zur Finanzierung eines Eigenheims benötigt Familie Z einen Kapitalbetrag von 100.000 EUR, den sie über die nächsten 10 Jahre tilgen wird. Ohne die Existenz eines Finanzmarktes müsste Familie Z sich auf die (mühevolle) Suche nach Sparern begeben, die Geld exakt in dieser Fristigkeit anzulegen wünschen. Als Finanzintermediär ist es Aufgabe der Bank, den Kapitalbedarf der Familie Z mit seiner spezifischen Fristigkeit durch Bündelung von Spareinlagen unterschiedlichster Laufzeitlänge abzudecken.

Siehe auch: Finanzintermediär

Volkswirtschaftslehre

 

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