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Bonn-Friesdorf.png Friesdorf ist ein Stadtteil von Bonn am nördlichen Rand des Stadtbezirks Bad Godesberg. Nach Norden ist Friesdorf durch die unbebaute Trasse für eine mögliche Verlängerung der A 562 begrenzt, nach Osten durch die B 9.

Bereits zur Römerzeit gab es eine Villa in Friesdorf, deren Reste 1954 entdeckt wurden. Der Fund eines Altarsteines des römischen Kaisers Gordian III. stammt aus 3. Jahrhundert n.Chr. dem Außerdem fand man ein fränkisches Gräberfeld aus dem 9. Jahrhundert 1969.

Eine Kapelle wird 1274 urkundlich erwähnt, wenig später auch die erste Pfarrkirche. Der barocke Bau mit romanischem Turm wurde Ende des 19.Jahrhunderts durch eine neugotische Kirche ersetzt. Diese wurde 1944 bei einem Luftangriff zerstört, 1949 wieder aufgebaut und erweitert. Die Pfarrgemeinde St. Servatius wird seit 1981 durch indische Patres geleitet. Die Patres gehören dem Orden Carmelites of Mary Immaculate an.

Um 1900 war Friesdorf ein armer Ort mit unterentwickelter Infrastruktur zwischen Bonn und Godesberg. Als beide Städte wuchsen, sollte Friesdorf einer der beiden Städte eingemeindet werden, allerdings wehrten sich beide wegen der damit verbundenen Kosten dagegen. 1904 wurde Friesdorf schließlich nach Bad Godesberg eingemeindet. 1969 wurde Friesdorf durch die Eingemeindung von Bad Godesberg zum Stadtteil von Bonn.

Heute leben etwa 7900 Einwohner in Friesdorf. Der Ortskern verfügt über viele Geschäfte und es gibt ein Freibad.

siehe auch: Klufterhof

Literatur


Renate Klingenburg u.a.: "Friesdorf und seine Kirchen. Die Ortsgeschichte von der Römerzeit bis zur Gegenwart." Bonn 1991.

Weblinks


Bad Godesberg

 

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