| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen | Map_at_friesach.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Kärnten | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Sankt Veit an der Glan (SV) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 120,83 km² | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 634 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 5.462 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 9360 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 42 68 | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 2 05 05 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindeamt: | Wiener Straße 3 9360 Friesach | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.friesach.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Maximilian Koschitz (SPÖ) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat (2003) 23 Mitglieder | 13 SPÖ, 4 FPÖ, 6 Sonstige | ||||||||||||||||||||||||||||
Dobritsch, Dörfl, Engelsdorf, Friesach, Gaisberg, Grafendorf, Guldendorf, Gundersdorf, Gunzenberg, Gwerz, Harold, Hartmannsdorf, Hundsdorf, Ingolsthal, Judendorf, Kräuping, Leimersberg, Mayerhofen, Moserwinkl, Oberdorf I, Oberdorf II, Olsa, Pabenberg, Reisenberg, Roßbach, Sankt Johann, Sankt Salvator, Sankt Stefan, Sattelbogen, Schratzbach, Schwall, Silbermann, Staudachhof, Stegsdorf, Timrian, Wagendorf, Wels, Wiegen, Wiesen, Zeltschach, Zeltschachberg, Zienitzen, Zmuck
Durch seine günstige Lage an einer der Haupthandelsrouten zwischen Wien und Venedig stieg der Markt im Mittelalter schnell zu einem wichtigen Handelszentrum auf. Der Ort war ein Hauptstapelplatz im Italienverkehr. So wurde der Markt im Jahre 1215 zur Stadt erhoben. Seine Blütezeit erlebte Friesach unter Erzbischof Eberhard II. (1200-1246) und entwickelte sich zur zweitgrößten Stadt des Erzstiftes Salzburg und zur wichtigsten Stadt Kärntens. Die Erzbischöfe prägten erstmals 1130 den Friesacher Pfennig, der über zwei Jahrhunderte überregionales Zahlungsmittel bis nach Ostungarn blieb. Das in der Münze verwendete heimische Silber wurde aus dem nahen Zeltschach gefördert.
Friesach war nicht nur ein Wirtschaftszentrum, sondern auch ein religiöses Zentrum dieser Zeit. So ließen sich die Salzburger Erzbischöfe eine Residenz in Friesach bauen und auch zahlreiche kirchliche Orden siedelten sich an. Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Stadt als Folge von Auseinandersetzungen der Salzburger Erzbischöfe mit den Habsburgern und mit Böhmen innerhalb weniger Jahrzehnte dreimal erobert, geplündert und durch Brandschatzung zerstört.
Die Stadt blieb bis 1803 im Besitz der Salzburger Erzbischöfe, verlor aber zusehends an Bedeutung und konnte an die wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit während des Mittelalters nicht mehr anknüpfen.
Die Kärntner Landesausstellung des Jahres 2001 unter dem Motto „Schauplatz Mittelalter“ zeigte als zentrales Thema die Stadt im Mittelalter, was nachhaltige Impulse für den Tourismus zur Folge hatte.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Friesach (Kärnten)".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world