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Christian Friedrich Tieck (* 14. August 1776 in Berlin; † 24. Mai 1851 in Berlin) war ein deutscher Bildhauer. Clemens_Brentano_by_Christian_Friedrich_Tieck_1803.jpg, 1803]] InvFriedhof_9a.jpg Er besuchte zunächst wie sein Bruder Ludwig Tieck das Friedrich-Werdersche Gymnasium, das er vorzeitig verließ, um ab dem 18. August 1789 bei dem Bildhauer Sigismund Bettkober in die Lehre zu gehen; danach war er bis 1797 ein Schüler Johann Gottfried Schadows.

Tieck schuf Büsten und Porträtmedaillons von Wilhelm Heinrich Wackenroder und den Geschwistern.

Tieck war an der bildnerischen Ausschmückung des Weimarer Schlosses beteiligt, dessen Wiederaufbau von Goethe geleitet wurde. Auch bei Arbeiten am Berliner Schauspielhaus (1818-21) war er maßgeblich zusammen mit Balthasar Jacob Rathgeber bei der skulpturalen Ausgestaltung des Innen- und Aussenbaus tätig.

1822 führte er nach dem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel das Grabmal von General Gerhard von Scharnhorst auf dem Berliner Invalidenfriedhof aus; der Bronzelöwe wurde nach einem Modell von Christian Daniel Rauch gegossen. Ein weiteres wichtiges Werk ist das Denkmal für Nikolaus Kopernikus in Thorn.

Literatur


  • Wilhelm Bernhardi: ff.

Weblinks


Bildhauer | Deutscher | Mann | Geboren 1776 | Gestorben 1851

 

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