article

Friedrich Karl Flick (* 3. Februar 1927 in Berlin) ist ein österreichischer Unternehmer und Milliardär deutscher Herkunft.

Flick ist der Sohn des Unternehmers Friedrich Flick und seiner Frau Marie Schuß. Er wuchs in Bayern auf. Nach dem Abitur 1944 in Bad Tölz studierte er Volkswirtschaftslehre. Sein Studium schloss er als Diplom-Volkswirt ab.

Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1972 erbte "FKF" den größten Teil des Familiengeschäfttes und zahlte seine Nichte und Neffen aus. Als Alleininhaber der Friedrich Flick Holding gehörten ihm Teile von Daimler-Benz, Gerling, WR Grace, Buderus, Dynamit Nobel und Feldmühle.

1975 verkaufte er seinen Daimler-Benz-Anteil an die Deutsche Bank. Durch eine Genehmigung des Wirtschaftsministeriums mussten für die dabei erzielten Gewinne keine Steuern gezahlt werden. Im Jahre 1983 wurde entdeckt, dass größere Spendensummen an die im Bundestag vertretenen Parteien geflossen waren. Es kam der Verdacht der Bestechlichkeit auf. Friedrich Karl Flick selbst war bei der Flick-Affäre nicht betroffen. 1985 verkaufte er den Rest seiner Firmen an die Deutsche Bank und ließ sich 1994 in Österreich nieder. Schließlich nahm Flick auch die österreichische Staatsbürgerschaft an. Er ist passionierter Jäger, in dritter Ehe verheiratet und hat Zwillinge. Flick lebt heute am Wörthersee.

Weblinks


Mann | Österreicher | Deutscher | Unternehmer | Geboren 1927

Friedrich Karl Flick

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Friedrich Karl Flick".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld