Friedrich III. Jacob, (* 19. Mai 1673 in Berlin; † 8. Juni 1746 in s'Hertogenbosch), war Landgraf von Hessen-Homburg.
Friedrich III. wurde 1673 im Schloss zu Cölln an der Spree als zweites Kind des Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Homburg und Louisa Elisabetha, Herzogin von Kurland geboren und auf die Namen Friedrich Jacob getauft. In der kulturell und geistig fortschrittlichen Atmosphäre des Berliner Hofes erhielt er eine gründliche Ausbildung.
Nach seiner Konfirmation (1687) trat er in die Ritterakademie in Wolfenbüttel, anschließend in das württembergische Kavallerie-Regiment ein. 1690 wurde er niederländischer Rittmeister, 1692 Oberst des Kavallerieregiments Groningen. Weiter ging es auf der militärischen Stufenleiter: 1701 Brigadier, 1704 Generalmajor und nach der Schlacht von Höchstädt am 13. August 1704 Generalleutnant. 1738 wird er Gouverneur der Stadt belgischen Stadt Tournai, dann 1741 Gouverneur von Breda und 1742 zum General der Kavallerie befördert.
Da Friedrich III. im niederländischen Militär- und Verwaltungsdienst stand, konnte er sich um Homburg nicht viel kümmern. Erwähnenswert ist allerdings die Gründung des Homburger Waisenhauses 1721, das heute noch als „Landgräfliche Stiftung“ existiert.
Kinder aus erster Ehe (nicht gezählt sind drei totgeborene Kinder)
Landgraf (Hessen-Homburg) | Militärperson (Niederlande) | Mann | Geboren 1673 | Gestorben 1746
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"Friedrich III. (Hessen-Homburg)".
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