Johann Friedrich Andreas Heimerdinger (* 10. Januar 1817 in Altona/Elbe; † 3. Oktober 1882 in Hamburg) war ein deutscher Maler.
Nach dem Erreichen der Hochschulreife absolvierte Heimerdinger in seiner Heimatstadt ein Pädagogikstudium. Anschließend ging er mit 22 Jahren nach Düsseldorf an die dortige Kunstakademie. Dort blieb er bis 1841 und war meistenteils Schüler von Prof. Theodor Hildebrandt.
Durch Empfehlung seines Lehrers Hildebrandt konnte Heimerdinger die Jahre 1842 bis 1845 an der Kunstakademie in München studieren. Seine Münchner Zeit schloß Heimerdinger mit einer ausgedehnten Studienreise durch die Schweiz ab und kehrte Ende 1845 nach Hamburg zurück.
Dort ließ er sich als freischaffender Künstler nieder und gründete eine Schule für angehende Maler und Bildhauer. Mit seinen Ideen eines modernen Kunstunterrichts reformierte er diesen und hatte damit auch großen Erfolg. Schüler waren u.a. die Tiermaler Ludwig Beckmann und F. Rückart, der Marinemaler Franz Hünten, der Genremaler H. Ehrich und der Bildhauer Lippert.
1869 beteiligte sich Heimerdinger an einer großen ausstellung im Münchner Glaspalast und in den folgenden Jahren auch einigen Ausstellungen der Kunstakademie in Wien.
Im Alter von 65 Jahren starb der Maler Friedrich Heimerdinger am 3. Oktober 1882.
Bekannt wurde Heimerdinger für seine Stillleben und Trompe-l'oeil-Malerei. Neben seinen Bildern verfasste Heimerdinger auch einige kleine Lehrbücher, mit denen er auch als Pädagoge reüssieren konnte.
Mann | Deutscher | Maler | Deutscher Maler | Geboren 1817 | Gestorben 1882
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