Friedrich (* 29. April 1763 in Hildburghausen; † 29. September 1834 in Hummelshain) war Herzog von Sachsen-Hildburghausen und ab 1826 Herzog von Sachsen-Altenburg.
Bis 1806 war er den Einschränkungen der kaiserlichen Debitkommission unterworfen, die das Herzogtum Sachsen-Hildburghausen wegen seiner desolaten Finanzpolitik unter ihre Zwangsverwaltung gestellt hatte. Friedrich trat 1806 dem Rheinbund und 1815 dem Deutschen Bund bei, unter dessen Gewähr er 1818 dem Land eine neue Grundverfassung gab.
Friedrich galt als volkstümlich und leutselig. Wegen der durch das Aussterben des Hauses Sachsen-Gotha-Altenburg notwendig gewordenen Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer verlässt er am 17. November 1826 das Herzogtum Sachsen-Hildburghausen, das an Sachsen-Meiningen fällt und regiert fortan das wiedergegründete Herzogtum Sachsen-Altenburg, dem er im Jahr 1831 ein erstes Grundgesetz gab.
Mann | Deutscher | Wettiner | Herzog (Sachsen-Altenburg) | Geboren 1763 | Gestorben 1834
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"Friedrich (Sachsen-Altenburg)".
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