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Der Frieden von Hubertusburg war ein am 15. Februar 1763 geschlossener Friedensvertrag zwischen Preußen, Österreich und Sachsen. Der Friedensvertrag wurde auf dem sächsischen Schloss Hubertusburg unterzeichnet und beendete den Siebenjährigen Krieg.

Österreich war 1763 am Ende seiner wirtschaftlichen und militärischen Kraft und musste nach dem Ausscheiden seiner Verbündeten Russland (Frieden von St. Petersburg), Schweden (Frieden von Hamburg (1762)) und Frankreich, das mit England einen Präliminarfrieden schloss der im Definitivfrieden von Paris bestätigte wurde, Friedensverhandlungen aufnehmen.

Mit sächsischer Vermittlung begannen die Unterhandlungen im Dezember 1762 in dem von preußischen Truppen geplünderten Jagdschloss Hubertusburg. Der Reichstag in Regensburg hatte sich bereits einige Tage vorher neutral erklärt. Die Verhandlungen führten keine Staatsminister oder Sonderbotschafter, sondern erfahrene Staatsbeamte. Für Österreich der Hofrat Kollenbach, für Preußen der Legationsrat Herzberg und der sächsische geheime Rat Fritsch. Die Unterhändler waren mit großen Vollmachten versehen und entwarfen die Friedensartikel, deren Hauptpunkt die entschädigungslose Abtretung der besetzten Länder und Ortschaften auf Grundlage des Berliner Friedens von 1742 und des Zweiten Aachener Friedens von 1748 war.

Am 15. Februar wurden der Friedensvertrag von allen drei Staaten unterzeichnet. Damit war der Status Quo vor Ausbruch des Siebenjährigen Krieges wiederhergestellt. Österreich verzichtete endgültig auf Schlesien und Glatz, außerdem versprach der preußische König Friedrich II. seine Zustimmung zur Kaiserwahl von Maria Theresias Sohn Joseph II.

Preußen hatte sich durch den Siebenjährigen Krieg in seiner Stellung als Großmacht behauptet. Durch seine Stärkung hatte sich der Dualismus zwischen Preußen und Österreich vertieft. Frankreich verzichtete auf ein weiteres Engagement in Nordamerika und England gewann die maritime Vorherrschaft gegenüber Frankreich und Spanien. Die Unabhängigkeit Nordamerikas von Frankreich und die Großmachtstellung Preußens werden in enger Beziehung miteinander erkämpft. Der Siebenjährige Krieg bringt außerdem einen großen Machtanstieg Russlands.

Der preußische König Friedrich II. gibt selbst in seiner "Geschichte des Siebenjährigen Krieges" ein beeindruckendes Urteil über die Beendigung der Kämpfe: So endigt der blutige Krieg, der ganz Europa umzuwälzen drohte, und in dem doch keine Macht, mit Ausnahme von Großbritannien, ihr Gebiet um einen Fußbreit erweitert hat. Der Friede zwischen Frankreich und England wurde nur wenige Tage vor dem Hubertusburger Frieden unterzeichnet. Durch ihn verlor Frankreich seine wichtigsten Besitzungen in Amerika. Wer konnte voraussehen oder sich denken, daß Preußen dem Angriff jenes furchtbaren Bündnisses von Österreich, Rußland, Frankreich, Schweden und dem ganzen Römischen Reiche widerstehen und aus einem Kriege, wo ihm überall Untergang drohte, ohne den geringsten Verlust an Besitzungen hervorgehen würde? Wer konnte ahnen, daß Frankreich mit seinen gewaltigen Hilfsmitteln, seinen starken Bündnissen, seiner inneren Kraft seine wichtigsten Besitzungen in Ostindien verlieren und das Opfer des Krieges sein würde? Alle diese Ereignisse mußten im Jahre 1757 unglaublich erscheinen.

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Treaty of Hubertusburg | Pokój w Hubertusburgu

 

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