Friedeburg ist ein Stadtteil im Westen Freibergs, welcher in seiner Wohnstruktur hauptsächlich aus sechsstöckigen Plattenbauten besteht. Spatenstich für das in der DDR erdachte sozialistische Wohnungsbaukonzept war im Frühjahr 1985. Das Großwohngebiet mit ca. 2300 Wohnungen sollte Platz für knapp 8500 Menschen bieten.
Verkehr
Friedeburg besitzt einen Anschluss an die Buslinien C und E, und ist somit leicht erreichbar. Im Norden des Wohngebietes verläuft die Staatsstraße S 205 in Richtung
Hainichen. Verlässt man das Wohngebiet im Süden, findet man leicht Anschluss an die
Bundesstraße 173 in Richtung
Chemnitz und in Richtung
Dresden.
Versorgung
- Kaufhallen im Süden und Norden (nah&gut)
- Supermärkte (Netto Marken Discount, MiniMal)
- Kleidung (Kik Textil-Diskont)
- Apotheken und Arztpraxen
- Bäckereien
- Friseure
- Blumengeschäfte
- Schreibwarenbedarf
- Kreditinstitute
- Griechisches Restaurant "Irodion" und Kneipe "Clubgaststätte Friedeburg"
Schulen und Kindergärten
- Kita "Käthe Dunker"
- Grundschule "Carl Böhme"
- Mittelschule "Gottfried Pabst von Ohain"
- Hort der Grundschule "Carl Böhme"
Neuaufteilung des Gebiets
Ursprünglich wurde das Plattenbaugebiet Friedeburg als "Neufriedeburg" bezeichnet, da man unter Friedeburg das Stadtgebiet südlich des Plattenbaugebiets mit seinen Jugendstilhäusern aus der Gründerzeit verstand. Seit Mitte der 90er Jahre entsteht westlich von Friedeburg ein Wohngebiet mit Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften. Daher verlor Neufriedeburg die Vorsilbe "Neu".
Straßen und Plätze
Friedeburg
Arthur - Schulz - Straße, Paul - Müller - Straße, Johanna - Römer - Straße, Heinrich - Heine Straße, Lessingstraße, Witzlebenstraße, Gellertstraße, Parkstraße etc.
Neufriedeburg
Trebrastraße, Waldenburger Straße, Heinrich - Gerlach - Straße, Abraham - von - Schönberg - Straße, Reimannstraße etc.
Zukunft
Innerhalb des Stadtumbaukonzepts der Stadt Freiberg, welches Lösungen zum Rückgang der Bevölkerung und dessen Folgen beinhaltet, wird es in den nächsten Jahren zum Abriss von zwei Wohnblöcken des altersgerechten Wohnen kommen. Auch Rückbaumaßnahmen, zum Beispiel der Rückbau der Blöcke auf nur vier Etagen werden folgen. Außerdem schließen noch im Jahr 2006 beide nah&gut Kaufhallen.
Ort in Sachsen | Freiberg