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Als Friede von Lunéville wird der am 9. Februar 1801 in Lunéville zwischen Frankreich und Österreich unter Franz II. unterzeichnete Friedensschluss bezeichnet. Der Friede galt auch für das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.

Der Friede von Lunéville beendete den Krieg der 2. Koalition gegen Frankreich (Koalitionskriege) und bestätigte den Frieden von Campo Formio von 1797.

Frankreich erhielt linksrheinische Gebiete, auf die es schon früher Anspruch erhoben hatte und erreichte die Anerkennung dreier Satellitenstaaten, der Batavischen, der Helvetischen und der Ligurischen Republik. Die deutschen Fürsten wurden für ihre Verluste links des Rheins durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 entschädigt.

Durch den Frieden von Lunéville wurden insbesondere am Rhein Städte voneinander getrennt. Im Gegensatz zu Basel, das auf beiden Ufern des Rheines eine zusammenhängende Stadt blieb, wurde beispielsweise die Stadt Laufenburg in zwei Teile zerschlagen. Die rechtsrheinische - die mindere Stadt, der ursprünglich kleinere Teil, gehörte von nun an zum Deutschen Reich, während die mehrere Stadt - also der größere Teil, der eidgenössischen Schweiz zugeschlagen wurde. Nur noch an der schwäbisch- alemannischen Fastnacht werden die Grenzen überwunden, wenn beide unterschiedlichen Narrenzünfte eine gemeinsame Fastnacht feiern.

Siehe auch: Liste bedeutender Friedensschlüsse

Weblinks


Friedensvertrag | Konsulat und Empire | 1801

Treaty of Lunéville | Tratado de Lunéville | Traité de Lunéville | リュネヴィルの和約 | Vrede van Lunéville | Pokój w Lunéville | Люневильский мир

 

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