| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_fehlt.jpg Wappenabbildung auf ngw.nl | Karte_Friedberg_(Bayern)_in_Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Schwaben |
| Landkreis: | Aichach-Friedberg |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 504 m ü. NN |
| Fläche: | 81,2 km² |
| Einwohner: | 29.368 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 362 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 86316 |
| Vorwahl: | 0821 |
| Kfz-Kennzeichen: | AIC (früher FDB) |
| Gemeindekennzahl: | 09 7 71 130 |
| Stadtgliederung: | 15 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marienplatz 5 86316 Friedberg |
| Website: | www.friedberg.de |
| E-Mail-Adresse: | info@friedberg.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Dr. Peter Bergmair (parteilos) |
Das Friedberger Stadtgebiet liegt fast vollständig am Westrand des Tertiärhügellandes, wo der Lech sich als Gletscherschmelze in der Riß-Eiszeit ein breites Bett schuf.
Die ältesten bekannten Wappen entstanden etwa zeitgleich mit der Stadtgründung, also um 1264 herum. Seither hat sich das Erscheinungsbild kaum geändert. Die Bedeutung des Wappens kann auf der Homepage der Stadt Friedberg unter unser Friedberg - Daten und Fakten nachgelesen werden.
Urkundlich das erste Mal erwähnt wurde das Städtchen in einem Schutzbrief des Staufers Konradin zusammen mit dem Herzog Ludwig II. an die Bürger der Stadt Augsburg des Jahres 1264: In ihm ist die Errichtung einer Burg Fridberch angekündigt, die fortan als Grenz- und Zollsicherung des Herzogtums Bayern gegenüber Schwaben und der freien Reichsstadt Augsburg dienen sollte. Diese Funktion bedeutete bald Ärger mit den mächtigen Augsburgern, die erstmals im Jahre 1396 die Stadt niederbrannten. Ihre Lage brachte der Stadt oftmals Probleme ein, da die nicht seltenen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Bayern und Augsburg bzw. Schwaben meist auf dem Rücken der Stadt ausgetragen wurden. Im Jahr 1485 wird in Friedberg Balthasar Hubmaier, eine führende Täuferpersönlichkeit der Reformationszeit, geboren.
Ein Aufschwung kam erst, nachdem Herzogin Christine die Friedberger Burg 1568 zu ihrem Witwensitz erkor, was die Stadt in einen Mittelpunkt des bayerischen Hoflebens verwandelte. Im folgenden Jahrhundert jedoch wurde dieser blühenden Zeit ein abruptes Ende bereitet: 1599 wütete die Pest furchtbar in der Stadt, und im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt gleich zweimal von den Schweden völlig vernichtet. Bis auf die Burg und die Stadtmauer ist heute kein Gebäude älter als das Rathaus, das kurz nach Kriegsende erbaut wurde. In den folgenden Jahren blühte die Friedberger Wirtschaft wieder mit Macht auf, als die zahlreich in Erscheinung getretenen Uhrmacher die Stadt wieder zu einem Mittelpunkt machten: Friedberg war damals vielen Uhrliebhabern ein Begriff, und Friedberger Uhren sind heute noch begehrt. 1753 wurde die Wallfahrtskirche Herrgottsruh errichtet, die mit zu den schönsten Kirchen des bayerischen Rokoko gehört. Im 19. Jahrhundert war Friedberg vor allem Nutzießer der drängenden Wohnungsnot im prosperierenden Augsburg. Die beiden Weltkriege überstand die Stadt ohne größeren Schaden, und 1978 wurden bei der schwäbischen Gemeindereform 13 bislang unabhängige Dörfer zu Friedberger Stadtteilen.
1. Bürgermeister: Dr. Peter Bergmair (parteilos)
Die wirtschaftliche Situation in Friedberg stützt sich derzeit vor allem auf den Kleinhandel sowie auf das Möbelhaus Segmüller, welches seine Hauptfiliale in Friedberg unterhält. Der Vorstoß eines Schweizer Unternehmens, einen 400 Millionen Euro teuren Freizeitpark direkt neben Friedberg zu bauen, scheiterte aufgrund der zweifelhaften Informationspolitik des Unternehmens und dessen unklarer finanzieller Möglichkeiten. Trotz des regen Interesses von Politik gab die Bevölkerung ihrem Widerstand in Form einer Bürgerinitiative gegen dieses Projekt Ausdruck, was letztlich den Ausschlag gab.
Zum Beispiel:
5 Grundschulen, 1 Sonderschule, 1 Hauptschule, 1 Realschule, 1 Gymnasium, 1 Fachoberschule
Seit der Gemeindegebietsreform von 1978 gliedert sich die Stadt Friedberg in folgende 15 Stadtteile:
Als Veranstalter ist oft der Friedberger Verkehrsverein bzw. Aktivring beteiligt.
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"Friedberg (Bayern)".
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