Die Fresenius Aktiengesellschaft ist ein Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen zur Dialyse, für Krankenhäuser sowie für die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Weitere Arbeitsfelder sind Krankenhausträgerschaft und Engineering.
Beschäftigt werden mehr als 100.000 Mitarbeiter weltweit, der Hauptsitz befindet sich im hessischen Bad Homburg vor der Höhe.
Unternehmen im Konzern:
Fresenius Medical Care AG: Weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen.
Fresenius Kabi: Europäischer Marktführer für Infusions- und Ernährungstherapie. Weitere Tätigkeitsfelder sind Infusions- und Transfusionstechnologie, Blutdiagnostik sowie Ambulante Gesundheitsversorgung.
Fresenius ProServe: Errichtung, Einrichtung und Management von Krankenhäusern und medizintechnischen und pharmazeutischen Produktionsanlagen
Fresenius Biotech: Entwicklung und Vermarktung von Biopharmazeutika im Bereich der Onkologie, Immunologie und der regenerativen Medizin
Fresenius Netcare: IT-Lösungen innerhalb und außerhalb des Konzerns
Nicht zum Konzern gehören das Institut Fresenius und die Europa Fachhochschule Fresenius.
Mit der Einführung einer Aminosäurenlösung nach dem Kartoffel-Ei-Muster 1971 gelang Fresenius ein wesentlicher Beitrag zur parenteralen Ernährungstherapie. 1974 begann in St. Wendel (Saarland) die Herstellung von Infusionslösungen und medizinischen Kunststofferzeugnissen. Heute stellt Fresenius dort modernste Polysulfon-Dialysatoren her. In Schweinfurt begann 1979 die Produktion eines eigenen Dialysegerätes, der A2008.
1981 wurde Fresenius in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die 1986 an die Börse ging. 1983 begann man mit der Produktion von synthetischen *]-Membranen für die Dialyse, die bis heute den Qualitätsstandard bestimmen. 1996 wurde im Zuge der Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens National Medical Care die Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care AG gegründet, die heute der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und -dienstleistungen ist.
1997 ging in Friedberg, Hessen die bis dahin modernste Infusionslösungsfabrik Europas in Betrieb. Ein Jahr später übernahm Fresenius das internationale Infusionsgeschäft der Firma Pharmacia & Upjohn. Durch Verschmelzung mit dem Unternehmensbereich Pharma entstand Fresenius Kabi, das in Europa führende Unternehmen im Bereich der Ernährungs- und Infusionstherapie. Im gleichen Jahr wurde die neue Konzernzentrale in Bad Homburg bezogen.
2001 übernahm Fresenius die Wittgensteiner Kliniken AG mit rund 30 Akut- und Fach-Kliniken und rund 4600 Mitarbeitern, 2005 folgte die Akquisition der HELIOS Kliniken für 1,5 Milliarden Euro.
Durch die Übernahme der US-amerikanischen RenalCare Group 2006 baute Fresenius seine marktführende Stellung im Dialysebereich aus. In weltweit mehr als 2000 Dialysekliniken werden ca. 159.000 Patienten betreut.
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"Fresenius AG".
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