Eine Wählergruppe (andere Bezeichnungen: Wählergemeinschaft, Wählervereinigung, Parteifreie, Rathauspartei) ist eine Vereinigung, die zu Kommunalwahlen antritt, ohne den Status einer politischen Partei zu haben. Es handelt sich hierbei um einen Zusammenschluss engagierter Bürger zur Kandidatur bei Wahlen auf kommunaler Ebene. Oft entstehen Wählergruppen aus Bürgerinitiativen. Sehr oft - aber nicht zwingend notwendig - sind Wählergruppen örtlich organisiert in Form eines eingetragenen Vereins (e.V.).
Je nach örtlichen Gegebenheiten treten in vielen Kommunen mehrere Wählergruppen zu den Wahlen an.
Seit 1998 ist die Gruppierung bemüht auch in die Bezirkstage und in den Landtag zu kommen.
Dies erreichte sie bei allen Bezirkstagen. Jedoch gilt für diese keine 5% Hürde. 1998 erreichten 9 Freie Wähler ein Mandat in Bezirkstagen, 2003 trotz von insgesamt 204 auf 180 Plätzen verkleinerter Bezirkstage wurde dieses Ergebnis auf 10 Mandate ausgebaut.
Der Einzug in den Landtag wurde 1998 mit 3,7% und 2003 mit 4,0% verpasst.
Das Antreten der FWG bei den Landtagswahlen ist selbst intern Umstritten und wird von einigen Kreisverbänden abgelehnt. Damit verlassen die Freien Wähler ihr eigentliches Betätigungsfeld und erhalten die Charakter einer Partei, nach dem Parteiengesetz.
Gründer und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern war bis zum 25. März 2006 Armin Grein welcher die Gruppierung 28 Jahre lang führte. Seit diesem Tag führt Hubert Aiwanger die Freien Wähler.
Untergruppierung der FW Freie Wähler Bayern e.V. ist die Nachwuchsorganisation Junge Freie Wähler Bayern. Sie wurden im Juli 2003 in Ingolstadt gegründet und sind seitdem für die Förderung des politischen Nachwuchs der Freien Wähler verantwortlich.
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