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Freie Hansestadt Bremen

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Landesflagge Landeswappen
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Flag of Bremen.svg Grosses Wappen Bremen.png
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Wahlspruch
SchuettingWahlspruch.jpg
buten un binnen – wagen un winnen
(draußen und drinnen – wagen und gewinnen)
Inschrift über dem Portal des Schütting, Motto der Bremer Kaufleute
Basisdaten
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Name: Freie Hansestadt Bremen
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Fläche: 404,23 km² (16.)
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Einwohner: 663.467 (16.) (31. Dezember 2005)
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Bevölkerungsdichte: 1642 Einwohner/km² (3.)
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Landeshymne: Der Bremer Schlüssel
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Schulden: 18.505 € pro Einwohner (Ende 2005)
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Schulden gesamt: 9,6 Mrd. € (2002)
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DE: DE-HB
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Offizielle Website: www.bremen.de
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Politik
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Präsident des Senats: Jens Böhrnsen (SPD)
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Regierende Parteien: SPD und CDU
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Sitzverteilung in der
Bürgerschaft

(83 Sitze):
SPD 40
CDU 29
B90/Grüne 13
FDP 1
DVU 1

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letzte Wahl: 25. Mai 2003
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nächste Wahl: 2007
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Parlamentarische Vertretung
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Stimmen im Bundesrat: 3
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Karte
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Germany Laender Bremen.png

Die Freie Hansestadt Bremen ist mit 404 km² das kleinste Land der Bundesrepublik Deutschland. Sie liegt am Unterlauf und Mündungstrichter der Weser und umfasst die beiden 53 km voneinander entfernten Städte Bremen (327 km²) und Bremerhaven, die durch niedersächsisches Gebiet voneinander getrennt sind. Bremerhaven grenzt zusätzlich noch im Westen an die Nordsee. Die Einwohnerzahl beträgt insgesamt (Bremen und Bremerhaven) rund 664.000.

Geographie


Obwohl Bremen ein sehr kleines Land ist, bietet es sehr viele unbebaute, naturbelassene Flächen, die in beiden voneinander getrennten Landesteilen miteinander vergleichbar sind. So befinden sich entlang der Flüsse Wümme, Lesum, Ochtum und Geeste fruchtbare Marschwiesen und Altarme, die zum Teil unter Naturschutz stehen und eine natürliche Flora und Fauna aufweisen. Hier wird auch Landwirtschaft betrieben. Diese Gebiete dienen auch als Naherholungsgebiete für die Bremer und Bremerhavener.

Verwaltungsgliederung


Das Land Bremen gliedert sich in die Städte:

Staatsaufbau


Allgemein

Laut der Verfassung von Bremen führt der Bremische Staat den Namen „Freie Hansestadt Bremen“ und ist Glied der deutschen Republik und Europas (Art. 64). Laut Art. 65 bekennt sich der Bremische Staat zu Demokratie, sozialer Gerechtigkeit, Freiheit, Schutz der natürlichen Umwelt, Frieden und Völkerverständigung. Alle Macht geht in Bremen vom Volke aus.

Legislative

Sitzverteilung Bremische Bürgerschaft.png

Die Legislative bildet die Bürgerschaft (vergleichbar mit Landtagen), deren Mitglieder in den Wahlbereichen Bremen und Bremerhaven auf vier Jahre in allgemeiner, gleicher, unmittelbarer, freier und geheimer Wahl gewählt werden (Art. 75). Außerdem steht die Legislative dem Volke in Volksabstimmungen zu. Die Bürgerschaft besteht zur Zeit aus 83 Abgeordneten. 66 der 67 in der Stadt Bremen gewählten Abgeordneten sind zugleich Mitglied der Bürgerschaft der Stadtgemeinde Bremen und mit dem Senat für die Stadt Bremen verantwortlich (seit Einführung des Kommunalwahlrechts für alle Bürger der Europäischen Union an ihrem Wohnsitz kann sich die Zusammensetzung der Stadtbürgerschaft von der der stadtbremischen Abgeordneten des Landesparlaments unterscheiden). Die Stadt Bremerhaven besitzt einen eigenen Oberbürgermeister, Bürgermeister, Magistrat und eine eigene Stadtverordnetenversammlung.

Exekutive

Die Exekutive bildet der Senat (vergleichbar mit einer Landesregierung). Die einzelnen Senatsmitglieder werden von der Bürgerschaft mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen für die Dauer der Wahlperiode der Bürgerschaft gewählt. Dabei wird zunächst der Präsident des Senats in einem gesonderten Wahlgang gewählt. Zu weiteren Mitgliedern des Senats können Staatsräte, deren Zahl ein Drittel der Zahl der Senatoren nicht übersteigen darf, auf Vorschlag des Senats gewählt werden (Art. 108). Im Vergleich zu den anderen Länderregierungen ist der Charakter des Senats als Kollegialorgan besonders ausgeprägt, vor allem dadurch, dass dem Präsidenten des Senats keine Richtlinienkompetenz zusteht. Die Senatsmitglieder können nicht gleichzeitig der Bürgerschaft angehören (Art. 109).

Judikative

Die richterliche Gewalt wird von unabhängigen Richtern ausgeführt (Art. 135). Die Mitglieder der Gerichte werden von einem Ausschuss gewählt, der aus drei Mitgliedern des Senats, fünf Mitgliedern der Bürgerschaft und drei Richtern gebildet wird (Art. 136).

Für Fragen, die die Bremische Verfassung betreffen, wurde ein Staatsgerichtshof eingerichtet. Der Staatsgerichtshof besteht aus dem Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen oder seinem Stellvertreter sowie aus sechs gewählten Mitgliedern, von denen zwei rechtsgelehrte bremische Richter sein müssen. Die gewählten Mitglieder werden von der Bürgerschaft unverzüglich nach ihrem ersten Zusammentritt für die Dauer ihrer Wahlperiode gewählt und bleiben im Amt, bis die nächste Bürgerschaft die Neuwahl vorgenommen hat. Bei der Wahl soll die Stärke der Fraktionen nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Die gewählten Mitglieder dürfen nicht Mitglieder des Senats oder der Bürgerschaft sein. Wiederwahl ist zulässig (Art. 139).

Wappen und Flagge


Grosses Wappen Bremen.png Bremen Wappen(Mittel).svg Bremen Wappen(Klein).svg Flag of Bremen.svg Flag of Bremen (middle arms).svg Flag de-bremen flagarms.png
Großes Landeswappen Mittleres Landeswappen Bremer Schlüssel Landesflagge Landesflagge mit mittlerem Wappen Landesflagge mit größerem Wappen

Die Landesflaggen mit mittlerem und großem Wappen unterscheiden sich nur durch die Zahl der Streifen, sind einander sonst aber gleichgestellt. Sie werden von den Behörden verwendet. Jedoch dürfen auch die Bürger alle Landesflaggen verwenden (also auch die mit Wappen). Die Landeswappen selber dürfen aber nur von Behörden geführt werden.

Bevölkerung


Die Bevölkerung bestand ursprünglich aus Sachsen und Friesen, hat sich jedoch durch Zuwanderung in ihrer Zusammensetzung stark verändert.

Religion

Die Mehrheit der christlich gebundenen Bevölkerung bekennt sich zur evangelisch-lutherischen Kirche (Bremische Evangelische Kirche in Bremen und Bremerhaven-Mitte sowie Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers im Rest Bremerhavens). Die römisch-katholischen Christen gehören zum Bistum Osnabrück (Bremen) und zum Bistum Hildesheim (Bremerhaven und Bremen Nord/nördlich der Lesum).

Sprache

Wirtschaft und Verkehr


Bremen besitzt Bedeutung für den Kaffeeimport und den Autoexport. In Bremen befinden sich ein DaimlerChrysler-Werk, Airbus-Produktion und Raumfahrt- (EADS, OHB-System AG) sowie Lebensmittelindustrie (Kraft Foods, Brauerei Beck & Co., Kellogg's, Melitta-Kaffee). Verglichen mit dem BIP der EU erreicht Bremen einen Index von 146.8 (EU-24:100) (2003). Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25*

Schiffsverkehr

Bremen und Bremerhaven bilden zusammen den zweitgrößten Seehafen Deutschlands. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere der Autoumschlag, Containerterminal und Fischereihafen in Bremerhaven sowie der Neustädter Hafen in Bremen.

Eisenbahn

Bremen und Bremerhaven werden durch eine elektrifizierte Haupteisenbahnlinie miteinander verbunden. Von Bremen Hauptbahnhof aus führen ferner Verbindungen nach Hamburg, Hannover, Uelzen, ins Ruhrgebiet, nach Delmenhorst-Oldenburg (Oldb.)/-Osnabrück und in den Stadtteil Vegesack. Von Bremerhaven Hauptbahnhof aus führen Eisenbahnverbindungen nach Cuxhaven und nach Hamburg.

Straßen

Beide Landesteile werden durch die Autobahn A27 miteinander verbunden. Die Stadt Bremen wird außerdem durch die A1 tangiert. Im Stadtgebiet Bremens wird z. Zt. die A281 gebaut.

Flugverkehr

In Bremen-Neuenland befindet sich der Flughafen Bremen, in Bremerhaven-Luneort ein kleinerer Flugplatz.

Geschichte


Daten im Jahr 1925
Fläche: 258 km²
Einwohner: 338.846
Bevölkerungsdichte: 1318 Einw./km²
Karte
Karte-Bremen.png

Das Land Bremen steht in der mittelalterlichen Tradition der Hanse und des geistlichen Fürstentumes Bremen, das weite Teile der Region zwischen Weser und Elbe umfasste. Nachdem das Fürstentum, das 1648 (Westfälischer Friede) zu Schweden gekommen war, später im Königreich Hannover aufging, blieb die Stadt Bremen unabhängige Reichsstadt. Wegen der Versandung der Weser war es notwendig, weserabwärts neue Häfen zu bauen. Auf diese Weise wurden die Städte Vegesack (heute ein Stadtteil der Stadt Bremen) und Bremerhaven gegründet. Von 1855 bis 1867 verausgabte das Land Bremen sogar eigene Briefmarken, ehe es dem Norddeutschen Bund beitrat (siehe Bremer Postgeschichte). 1871 wurde das Land Bremen ein eigener Bundesstaat im Deutschen Kaiserreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bremen Hafen der Streitkräfte der USA. Es bildete eine Enklave der US-Besatzungszone innerhalb der britisch besetzten Zone, was Bremen den Fortbestand als unabhängiges Bundesland garantierte.

Bildung


In Land Bremen gibt es zwei Universitäten (die Universität Bremen und die International University Bremen), zwei Fachhochschulen (die Hochschule Bremen und die Hochschule Bremerhaven), eine Hochschule für Künste in Bremen sowie zahlreiche außeruniversitäre Einrichtungen, wie zum Beispiel das deutsche Zentrum für Polarforschung im Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven.

In Bremen ist als erstem Bundesland das Wbone-Netzwerk für Bildungseinrichtungen implementiert.

Siehe auch


Weblinks


Quellen


Bundesland (Deutschland) | Bremen

Bremen (Land) | بريمن (ولاية) | Бремен (провинция) | Brémy (země) | Bremen | Bremen (state) | Bremeno | Bremen (estado) | Brême (Land) | ברמן | Bremen (pokrajina) | Bréma (tartomány) | Bremen | Brema (stato) | ブレーメン (州) | Bremen | ბრემენი (მხარე) | 브레멘 주 | Brėmenas (žemė) | Бремен (покраина) | Bremen | Bremen (land) | Bremen | Brema (kraj związkowy) | Bremen (Alemanha) | Brema (land) | Бремен (федеральная земля) | Bremen (state) | Brémy (krajina) | Бремен (покрајина) | Bremen (delstat) | 不來梅州

 

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