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Fregattenkapitän ist in Deutschland ein Stabsoffizierdienstgrad der Deutschen Marine. Dieser Dienstgrad entspricht in anderen Teilstreitkräften der deutschen Bundeswehr dem Oberstleutnant. Im Sanitätswesen der Bundeswehr sind ranggleich der Flottillenarzt/Oberfeldarzt, der Flottillenapotheker/Oberfeldapotheker und der Oberfeldveterinär.

Die Dienstgradabzeichen des Fregattenkapitäns bestehen aus 3 goldgelben Streifen und einem Zwischenstreifen zwischen dem (obersten) 1. und dem 2. Streifen (umgangssprachlich: dreieinhalb Kolbenringe), die auf beiden Unterärmeln des Dienstjacketts getragen werden. Der Mützenschirm zeigt eine Reihe Eichenlaubstickerei. Die Besoldung erfolgt je nach Dienststellung entweder nach A14 oder A15 Bundesbesoldungsordnung (BBesO).

Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften, Unteroffizieren ohne Portepee, Unteroffizieren mit Portepee, Leutnanten, Kapitänleutnanten und Korvettenkapitänen Befehle erteilen.

In der NATO haben der Fregattenkapitän und der Oberstleutnant den NATO-Rangcode OF-4. Der entsprechende anglophone Dienstgrad ist Commander. Dem Oberstleutnant entspricht der „Lieutenant Colonel“.

Fregattenkapitän in der Volksmarine


In der Volksmarine der DDR war der Dienstgrad des Fregattenkapitäns der mittlere Dienstgrad in der Gruppe der Stabsoffiziere. Analog zur Deutschen Marine war die Reihenfolge Korvettenkapitän - Fregattenkapitän - Kapitän zur See.

Dienstgrad (Bundeswehr) | Dienstgrad (NVA) | Offiziersdienstgrad (Marine)

Commander

 

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