Freestyle ist einer der Hauptbereiche des Snowboardfahrens. Das Wort Freestyle bedeutet übersetzt „freier Stil“. Dies bedeutet ursprünglich, dass jeder so fahren kann, wie er will.
Im Freestyle gibt es die Disziplinen Big Air, Halfpipe und Slopestyle.
Bei einem Big Air handelt es sich um eine große Schanze, über die die einzelnen Fahrer springen und versuchen, dabei möglichst schwierige Tricks zu machen. Bewertet wird dies von Judges (Punktrichtern) in den Kategorien Style, Schwierigkeit, Höhe des Tricks und Landung.
Beispiel für Veranstaltungen dieser Art: Der Air&Style in München (ehem. Seefeld)
Wie auch beim Skateboardfahren gilt sie als Königsdisziplin im Freestyle. In der Halfpipe versuchen die Fahrer möglichst viele Tricks in einem Durchlauf (Run) zu machen. Bewertet wird von den Judges die Schwierigkeit der Tricks, die Art der Ausführung, der Style und die Reihenfolge, in der die Tricks gemacht werden. Halfpipe ist seit den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano eine olympische Disziplin. 2006 gewann der Amerikanische Snowboarder Shaun White den Halfpipebewerb bei den Olympischen spielen. In der Halfpipe ist man der höchsten Verletzungsgefahr ausgesetzt.
Ein Slopestyleparcours kann man mit einem Skatepark vergleichen. Es gibt Schanzen und Rails (Geländer) in verschiedensten Variationen. Der Parcours ist so gestellt, dass die Fahrer viele Möglichkeiten haben, die einzelnen Elemente zu kombinieren. Bei einem Wettbewerb wird darauf geachtet, wie der Fahrer die einzelnen Elemente nutzt (Kreativität), welche Tricks er macht und wie er sie ausführt.
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"Freestyle (Snowboard)".
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