| Wappen | Karte |
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| Wappen von Frechen.png | Lage der Stadt Frechen in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Köln |
| Landkreis: | Rhein-Erft-Kreis |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 58,9 m - 158,6 m ü. NN |
| Fläche: | 45,11 km² |
| Einwohner: | 48.654 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.079 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 50226 |
| Vorwahl: | 02234 |
| Kfz-Kennzeichen: | BM |
| Gemeindeschlüssel: | 05 3 62 024 |
| Stadtgliederung: | 8 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Johann-Schmitz-Platz 1-3 50226 Frechen |
| Website: | www.stadt-frechen.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Hans-Willi Meier (CDU) |
| Landtagsabgeordnete: | Rita Klöpper (CDU) |
| Sitzverteilung im Stadtrat: | CDU 22 SPD 15 Grüne 3 FDP 2 fraktionslos 2 |
ca. 48.654 (Stand 31. Dezember 2004)
| Ortsteil | Einwohnerzahlen | - | Frechen | 22.383 | - | Bachem | 5.583 | - | Benzelrath | 797 | - | Buschbell | 3.019 | - | Grefrath | 1.434 | - | Habbelrath | 3.661 | - | Hücheln | 1.449 | - | Königsdorf | 9.515 |
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Keramion Frechen.jpgIn Frechen werden, weltweit derzeitig einzigartig, Steinzeugrohre mit einer lichten Weite von bis zu 1.400 mm hergestellt. Die Töpferstadt Frechen, mit einen Bartmannkrug im Wappen, wird durch ständig wechselnde Ausstellungen in einer avantgardistisch konstuierten Halle, der Stiftung KERAMION, in der die handwerkliche Töpferkunst der Region in voller Bandbreite vorgestellt wird, überregional beworben.
Frechen ist an die Autobahn A1 über eine eigene Anschlussstelle südlich Autobahnkreuz Köln-West angebunden. Eine weitere Teilanschlussstelle wurde an der Bonnstraße für die A4 errichtet, ist jedoch lediglich einseitig, d.h. für den Verkehr von und nach Aachen benutzbar.
Nach Frechen fährt die Linie 7 der Stadtbahn Köln auf der ehemaligen Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn (KFBE). In Frechen-Königsdorf hält die S-Bahn Linie 12 und zur Hauptverkehrszeit auch die S13.
In Frechen endet eine Buslinie der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), die Frechen mit Köln verbindet. Ansonsten wird der Busverkehr in Frechen und zu den Nachbarstädten durch acht Linien der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) betrieben. Diese Linien werden spätabends und am Sonntag durch ein Anrufsammeltaxisystem ergänzt.
Bachem wurde lange durch die Braunkohlenindustrie geprägt. Die Grube und Brikettfabrik Schallmauer, benannt nach der Wasserburg Schallmauer an der Grenze zu den Hürther Ortsteilen Gleuel und Berrenrath, bestand von 1901 bis 1963. Heute erinnert nur ein Magazingebäude, in dem eine Schule untergebracht ist, in der Schallmauerstraße an diese Vergangenheit. Mittelpunkt des Orts ist das Haus Bitz.
Ein Sohn des Orts ist Pater Gerhard Schauff (* 14. April 1938, † 29. Oktober 1996 in Bonn), der als Missionar der Redemptoristen ab 1973 in Brasilien (in der Provinz Goias) 20 Jahre tätig war.
Königsdorf gehörte bis zur kommunalen Neuordnung 1975 zur Gemeinde Lövenich und damit zum Kreis Köln-Land. In den vergangenen Jahrzehnten wurde aus dem Straßendorf mit 5.000 Einwohnern eine typische Vorstadt, die stark von Reihenhaussiedlungen und Einfamilienhäusern geprägt ist. Zur Jahrtausendwende wurde der DB-Bahnhof Großkönigsdorf auf der Ausbaustrecke Köln-Aachen umbenannt in Frechen-Königsdorf. Seit 2002 ist Frechen-Königsdorf, nach der Erweiterung der Strecke auf vier Gleise, Haltepunkt der S-Bahnen S 12 und S 13 zwischen Düren und Köln. Nahverkehrszüge halten dort nicht mehr. Der frühere Königsdorfer Tunnel, der den Villerücken querte, ist seit 1955 aufgeschnitten.
Am 27. Mai 1983 kamen bei einem Zugunglück in Königsdorf auf der Bahnstrecke Aachen-Köln sieben Menschen zu Tode; 23 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Unglücksursache waren Ausschwemmungen von einem Privatgrundstück, die den "Oostende-Wien-Express" zum Entgleisen brachten. Die E-Lok rutschte dabei aus der Spur und prallte gegen eine Straßenbrücke. Einer der nachfolgenden Waggons wurde durch die Wucht des Aufpralls mittig umgeknickt.
Die früher am Bahnhof mit eigenen Gleisen ansässige Steinzeugindustrie wurde in den 1960er Jahren aufgegeben. Die dazugehörigen Fabrikhallen und -Gebäude südlich des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes wurden in den 1990er Jahren zu Dachgeschosswohnungen (Lofts) und Gewerberäumen umgebaut.
Charakteristisch für Königsdorf ist der westlich gelegene Königsdorfer Wald. Im Norden liegt die Glessener Höhe, ein auf dem Abraum verschiedener Tagebaugebiete beruhender künstlicher Berg, der heute sowohl agrarisch als auch als Erholungsgebiet genutzt wird. Der Blick von dem 202 Meter hohen Gipfel reicht über die gesamte Kölner Bucht. Ein Funk-Relais, das die Amateurfunker des Rhein-Erft-Kreises für den Deutschen Amateur-Radio-Club Baunatal betreiben, befindet sich ebenfalls auf dem rekultivierten Gelände.
In Königsdorf wohnen oder wohnten viele Prominente, u. a.: Schlagersänger Howard Carpendale und sein Sohn Wayne, RTL-Moderatorin Claudia Hessel, RTL-aktuell Moderator Peter Kloeppel, TV-Moderatorin Marijke Amado, TV-Moderator Hugo Egon Balder, TV-Moderator Holger Speckhahn, Fußball-Nationaltrainer Erich Ribbeck, Fußball-Nationaltorwart Bodo Illgner, Feldhockey-Olympiasiegerin Marion Rodewald, Fußballer Matthias Scherz, Sportreporter Ernst Huberty, Sportreporter Klaus Schwarze und Komponist Bernd Alois Zimmermann.