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Franz Ferdinand Freiherr von Wenge zu Enckingmühlen und Dieck (* 1707; † 1788) wird 1776 als Domkapitular des Fürstbistums Münster und hochfürstlicher Sigillifer Kanonikus Kapitularis des Kollegiatstiftes zu St. Mauritz vor Münster genannt. Begraben liegt er vermutlich in der Stiftskirche zu Essen-Stoppenberg vor der Marienkapelle.

Am 25. Februar 1741 beantragt er beim Erzbischof zu Köln die Genehmigung zum Suchen und Graben von Eisengestein zwischen Osterfeld und Buer im Vest. Am 13. Juli 1753 erteilt Clemens August, Kurfürst und Erzbischof zu Köln und Herr im Vest Recklinghausen die "Concession" zur Erbauung einer Eisenschmelzhütte für Franz Ferdinand von Wenge. 1754 wird mit dem Bau der St.-Antony-Hütte begonnen. Am 18. Oktober 1758 beginnt die Verhüttung in den ersten Hochöfen des Ruhrgebietes. 1771 verpachtet von Wenge die Hütte, die ab 1808 zur Gutehoffnungshütte gehört.

Quellen


Mann | Geboren 1707 | Gestorben 1788

 

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