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Franz Theodor Csokor (* 6. September 1885 in Wien; † 5. Januar 1969 ebd.) war ein österreichischer Schriftsteller und Dramatiker.

Leben


Csokor war von 1922 bis 1928 Dramaturg am Raimundtheater und am Deutschen Volkstheater in Wien. 1938 emigrierte er, ab 1944 lebte er in Rom und arbeitete für die BBC, 1946 kehrte er nach Wien zurück. Csokor war Präsident des Österreichischen P.E.N.-Clubs.

Csokor trat als überzeugter Humanist in seinen Dramen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte ein.

Auszeichnungen und Ehrungen


Werke


Theaterstücke

  • Die rote Straße, 1918
  • Die Stunde des Absterbens, 1919
  • Gesellschaft der Menschenrechte, 1929
  • Besetztes Gebiet, 1930
  • 3. November 1918, 1936
  • Gottes General, 1939
  • Kalypso, 1942
  • Der verlorene Sohn, 1943
  • Cäsars Witwe, 1954
  • Pilatus, 1954
  • Hebt den Stein ab, 1957
  • Jadwiga, 1966
  • Der tausendjährige Traum, 1966
  • Alexander, 1969
  • Der Kaiser zwischen den Zeiten, 1969

Prosa

  • Hildebrands Heimkehr, eine deutsche Sage, 1905
  • Schuß ins Geschäft (Der Fall Otto Eißler), 1925
  • Über die Schwelle, Erzählungen, 1937
  • Der Schlüssel zum Abgrund, Roman, 1955
  • Der zweite Hahnenschrei, Erzählungen, 1959
  • Ein paar Schaufeln Erde, Erzählungen, 1965
  • Auch heute noch nicht an Land. Briefe und Gedichte aus dem Exil, 1993

Lyrik

  • Die Gewalten, 1912
  • Der Dolch und die Wunde, 1917
  • Ewiger Aufbruch, 1926
  • Das schwarze Schiff, 1944
  • Immer ist Anfang, 1952

Autobiographisches

  • Als Zivilist im Polenkrieg, 1940
  • Als Zivilist im Balkankrieg, 1947
  • Auf fremden Straßen, 1955
  • Zeuge einer Zeit, 1964

Literatur


  • Lilly Adler: Die dramatischen Werke von Franz Theodor Csokor. Wien: Univ. Diss. 1950.
  • Immer ist Anfang. Der Dichter Franz Theodor Csokor, hrsg. v. Joseph P. Strelka. Frankfurt am Main u.a.: Lang 1990. ISBN 3-261-04254-0
  • Harald Klauhs: Franz Theodor Csokor. Leben und Werk bis 1938 im Überblick. Stuttgart: Heinz, Akad. Verl. 1988. (= Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 204) ISBN 3-88099-208-8
  • Lebensbilder eines Humanisten. Ein Franz Theodor Csokor-Buch, hrsg. v. Ulrich N. Schulenburg. Wien: Löcker 1992. ISBN 3-85409-182-6
  • Paul Wimmer: Der Dramatiker Franz Theodor Csokor. Innsbruck: Wagner 1981. (= Dramatiker, Stücke, Perspektiven; 4) ISBN 3-7030-0086-4

Weblinks


Mann | Österreicher | Autor | Geboren 1885 | Gestorben 1969

 

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