Franz Müntefering (* 16. Januar 1940 in Neheim) ist ein deutscher Politiker (SPD).
Er ist seit 2005 Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales und war von 1998 bis 1999 Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Von 2002 bis 2005 war er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und von 2004 bis 2005 auch Bundesvorsitzender der SPD.
Muente-bundestag.jpg | muente kirchentag.jpg]]
Im Oktober 2005 schlug Müntefering den bisherigen SPD-Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel als zukünftigen Generalsekretär vor. Als sich jedoch am 31. Oktober 2005 innerhalb des Parteivorstandes in einer Kampfabstimmung die zum linken Flügel zählende Andrea Nahles durchsetzen konnte, kündigte Müntefering an, nicht mehr als Parteivorsitzender zu kandidieren. Auf dem Bundesparteitag in Karlsruhe am 15. November 2005 wurde Matthias Platzeck mit einem Ergebnis von 99,4 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger im Amt des Parteivorsitzenden der SPD gewählt.
Von 1969 bis 1979 war er Mitglied im Stadtrat von Sundern (Sauerland).
Von 1975 bis 1992 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1990 bis 1992 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion.
Von 1996 bis 1998 war er Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen.
Dem Deutschen Bundestag gehört er wieder seit 1998 an.
Von September 2002 bis November 2005 war er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.
Nach der Bundestagswahl 1998 wurde er am 27. Oktober 1998 als Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. Nach dem Rücktritt von Ottmar Schreiner am 5. September 1999 vom Amt des Bundesgeschäftsführers der SPD legte Müntefering sein Ministeramt am 29. September 1999 nieder und wurde kommissarischer Bundesgeschäftsführer.
Am 22. November 2005 wurde er zum Stellvertreter der Bundeskanzlerin und zum Bundesminister für Arbeit und Soziales in der von Angela Merkel geführten Bundesregierung ernannt.
Mann | Deutscher | Vizekanzler (Deutschland) | Verkehrsminister (Deutschland) | Bauminister (Deutschland) | Bundesvorsitzender der SPD | Bundestagsabgeordneter | Landesminister (Nordrhein-Westfalen) | Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion | SPD-Mitglied | Geboren 1940
Franz Müntefering | Franz Müntefering | فرانتس مونتفرينگ | Franz Müntefering | Franz Müntefering | フランツ・ミュンテフェーリング | Franz Müntefering | Franz Müntefering | Franz Müntefering | Franz Müntefering | Franz Müntefering
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Franz Müntefering".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world