Franz Klammer (* 3. Dezember 1953 in Mooswald/Kärnten) ist ein österreichischer Skirennläufer.
Er gewann bei den olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck die Goldmedaille im Abfahrtslauf, nachdem er bereits zuvor bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften 1974 in St. Moritz in dieser Disziplin die Silbermedaille und in der Kombination die Goldmedaille errungen hatte.
Seinen ersten Abfahrtssieg im Weltcup holte er auf der Planai im Dezember 1973. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 111,251 km/h war es bis zum 14. März 1993 (Armin Assinger - Sierra Nevada) das schnellste Rennen aller Zeiten.
Die Gefährlichkeit des Sportes zeigt sich in einem fatalen Unfall seines damals 17-jährigen Bruders Klaus Klammer im Winter 1977. Bei einer Fis-Abfahrt im Osttiroler Lienz beendet ein verheerender Sturz mit der Folge eines Querschnittsyndroms abrupt dessen Karriere .
Franz Klammer feierte 26 Siege in Weltcuprennen und 5 Erfolge in der Abfahrtsweltcupwertung (1975-78, 1983). Mit 25 Abfahrtssiegen ist Franz Klammer der erfolgreichste Abfahrer der Weltcupgeschichte vor Peter Müller mit 19 Siegen.
Mann | Skiläufer (Österreich) | Olympiasieger (Ski Alpin) | Geboren 1953
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