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Franz Berger (* 16. April 1860 in Eberschwang, Österreich; † 11. März 1923 in Salzburg) war Bankier und von 1900 bis 1912 Bürgermeister der Landeshauptstadt Salzburg.

In seine Amtszeit fielen der Anschluss der Stadt an das staatliche "Telephonnetz" (1900), die Umbenennung des Stadtteils Froschheim in Elisabethvorstadt (1901), der weitere Ausbau des bis dahin weitgehend noch schwach besiedelten Stadtteils Lehen und die Eröffnung der Ludwig-Victor-Brücke, an deren Stelle 1967 die Lehener Brücke erbaut wurde. Am 29. März 1903 eröffnete Bürgermeister Berger den bekannten Mozartsteg, eine eiserne Gebrücke für Fußgänger und Radfahrer über die Salzach. Während seiner Amtsperiode kam es zur Anlegung der (ehemaligen) Rennbahn am Ignaz-Rieder-Kai und zur Übernahme des Gaswerks durch die die Stadtgemeinde (1904), zur Kanalisierung des städtischen Teils der Riedenburg (1905), zur endgültigen Einstellung der Pferdebahn und Einführung der Elektrischen Straßenbahn (1908), der Elektrisierung der bisherigen Dampftramway (1909) und zu ersten (erfolglosen) Gesprächen über eine Eingemeindung Maxglans in die Stadt Salzburg.

Literatur


  • Josef Brettenthaler, Salzburg Synchronik, Verlag Alfred Winter, Salzburg 2005, ISBN 3-85380-055-6

Mann | Geboren 1860 | Gestorben 1923 | Österreicher | Bürgermeister (Salzburg)

 

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