Der Frankfurter Berg ist ein Stadtteil in Frankfurt am Main und zählt etwa 5500 Einwohner. Er ist einer der flächenmäßig kleinsten Frankfurter Stadtteile.
Ursprünglich war die Siedlung Frankfurter Berg eine Arbeiterkolonie von 1937. Es erwuchsen dort traditionelle Formen und Strukturen. 1948 wurde die Bizonale Siedlung errichtet, da die Stadt Frankfurt als aussichtsreicher Kandidat für die damals neu zu bestimmende Bundeshauptstadt galt. Die Reihenhäuser der Bizonalen Siedlung wurden teilweise aus Holz, später vollständig aus Stein gebaut. Ab 1953 wurden weitere Reihenhäuser und mehrstöckige Mietshäuser gebaut. 1966 wurden zahlreiche Hochhäuser in der Julius-Brecht Straße sowie der Heinrich-Plett Straße errichtet.
Ab 1992 wurden die zwei ehemaligen amerikanischen Kasernen (Edwards- und Drake-Kaserne, vormals Kaiser Wilhelm Kaserne) aufgelöst. In diesem Zuge wurden die zugehörigen amerikanischen Housing-Areas (Edwards Housing) in Richtung Berkersheim ebenfalls umgewandelt. 1/3 des Bestandes wurden Bundesangestellten zur Verfügung gestellt, 1/3 wurden dem freien Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt und das restliche 1/3 wurde dem sozialen Wohnungsmarkt zugeordnet. Die ehemaligen Offizierswohnungen und Häuser wurden frei verkauft.
Ab 2001 wurden auf dem Gebiet der Edwards-Kaserne Eigentumswohnungen, Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Mietswohnungen erbaut. Das Gebiet der ehemaligen Drake-Kaserne wird nun von der Bundespolizei genutzt.
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