Eschersheim ist ein Stadtteil von Frankfurt am Main und liegt 6 km nördlich der Innenstadt, an und unterhalb der Nidda, gegenüber Heddernheim.
Alt-Eschersheim zwängt sich zwischen die Bahnlinie der Main-Weser-Bahn und Nidda (Strandbad).
Wasserturm1.JPG | 1910 wurde Eschersheim mit zwölf weiteren Dörfern des Landkreises Frankfurt in die Stadt eingemeindet. Durch die große Wohnungsnot nach dem 1. Weltkrieg entstanden in den 20er und 30er Jahren rasch in Richtung Süden mit der Siedlung um den Wasserturm und Am Lindenbaum (Architekt Walter Gropius) neue Wohnungsgebiete, in der viele Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Gebieten unterkamen.
Der junge Vorort von Frankfurt blieb vom Bombardement des 2. Weltkrieges weitestgehend verschont. So wurden viele obdachlos gewordene Menschen aus Frankfurt hier untergebracht. 1958 bis 1961 erfolgten Erweiterungen durch die Siedlung Im Mellsig und die Anne-Frank-Siedlung. Die meisten neuen Wohnungen entstanden durch Wohnungsbaugesellschaften, aber auch durch die Bank deutscher Länder, später Deutsche Bundesbank, sowie Dresdner Bank, Deutsche Bank und Lurgi, die für ihre Mitarbeiter für eine Unterkunft sorgten. Denn Arbeitskräfte waren zu dieser Zeit sehr begehrt.
Nach der Eingliederung der Straßenbahnstrecke in der Eschersheimer Landstraße in das Netz der U-Bahn Frankfurt teilt nun eine oberirdische Stadtbahntrasse den Stadtteil in zwei Hälften.
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"Frankfurt-Eschersheim".
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