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François Joseph Bosio (* 19. März 1769 in Monaco; † 29. Juli 1845 in Paris) war ein französischer Bildhauer.

Er war Schüler des Bildhauers Pajou in Paris, bildete sich aber dann in Italien selbständig nach der Antike aus. Napoleon I., der ihm die Arbeiten an der Vendômesäule übertrug, zeichnete ihn mehrfach aus, ebenso Ludwig XVIII., der ihn zu seinem ersten Bildhauer, und Karl X., der ihn zum Baron ernannte.

Er starb als Direktor der Akademie der schönen Künste in Paris.

Für den Garten der Tuilerien schuf er den Herkules im Kampf mit Achelous, eine Bronzegruppe, die den menschlichen Körper in vollster Muskelentfaltung zeigt. Das Louvre besitzt einen Hyacinth (1816), eine Statue von unvergleichlich schönem Torso. Auch seine Nymphe Salmacis (1824) ist eine äußerst liebliche Gestalt. Von den Idealgestalten sind noch Aristäus und eine über 2m hohe allegorische Figur Frankreichs, von der Geschichte und einer Gruppe von Genien umgeben, zu nennen. Unter den geschichtlichen Monumenten zeichnen sich aus: die Statue des Herzogs von Enghien (1817), die Reiterstatue Ludwigs XIV. auf der Place des Victoires (1822), Heinrich IV. als Kind, in Marmor (1823), das Monument des Grafen Demidow in Bronze (1830). Bosios Werken sind Anmut der Form, Harmonie der Linien und geschmackvolle Ausführung eigen. Sein Stil erinnert im allgemeinen an Canova.

Werke


Eremitage, St. Petersburg:

  • Cupid mit Bogen, 1808 *

Louvre, Paris:

  • Die Nymphe Salmacis, 1826, Marmor *
  • Herkules kämpft mit Acheloos in Gestalt einer Schlange, Bronze *
  • Aristée, Gott des Gartens, Marmor *
  • Hyacinth, Marmor, *
  • Heinrich IV. als Kind *
  • Königin Marie-Amélie, 1843 *
  • Karl X. *

Mann | Franzose | Bildhauer | Geboren 1769 | Gestorben 1845

François Joseph Bosio | François Joseph Bosio | François Joseph Bosio

 

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